Startseite Stromnachrichten Forschungsreaktor arbeitet mit Uran 

Forschungsreaktor arbeitet mit Uran

Nachricht vom 23.2.2009
Anzeige

Garching bei München ist Standort eines Forschungsreaktors, der auch künftig mit atomwaffentauglichem Uran betrieben wird. Die Anlage sollte gemäß entsprechender Auflagen auf niedrig angereichertes Uran umgerüstet werden, das nicht als Waffenbrennstoff nutzbar ist. Der Münchner Merkur berichtet jetzt, dass die Umrüstung aufgrund technischer Probleme derzeit unmöglich ist, was auch das Bundesforschungsministerium in Berlin bestätigt hat.



Der Atommeiler FRM II dient als Forschungsreaktor und sollte bis Ende 2010 auf niedrig angereichertes Uran eingestellt werden. Das Bundesministerium erklärte allerdings, dass bis Ablauf dieser Frist kein neuer hochdichter Brennstoff dieser Art bereitstehen werde und die Umrüstung des Reaktors daher nicht möglich sei. Ein Brennstoff, der den Auflagen entspreche, sei erst ab 2016 verfügbar, die vorgegebene Zeit für den Umbau der Anlage soll daher Forschungsministerin Annette Schavan(CDU) zufolge bis 2016 verlängert werden.
 
Der Forschungsreaktor FRM II war vor fünf Jahren an der TU München in Betrieb genommen worden und liefert Neutronen für wissenschaftliche Projekte. Der Aktivierung im Jahr 2003 war ein jahrelanger Streit zwischen der SCU-Landesregierung und der rot-grünen Koalition in Berlin vorausgegangen, und eine der Bedingungen für die Arbeit der atomaren Anlage war ursprünglich die Umrüstung bis 2010 gewesen.







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

copyrighthinweis



Einen Kommentar schreiben:

Mich bei neuen Kommentaren benachrichtigen.

( Achtung: Benötigte Felder sind mit * gekennzeichnet. Sie sind selbst verantwortlich für den von ihnen abgegebenen Kommentar. Aus Sicherheitsgründen wird ihre IP gespeichert )




Diese Stromnachrichten könnten dich auch interessieren:

2008 mehr Strom als je zuvor über Atomreaktor Biblis ( vom 1.12.2008 )
2008 mehr Strom durch Atomkraftwerke ( vom 14.12.2008 )
RWE plant trotz Wirtschaftskrise Investitionen in Milliardenhöhe ( vom 12.1.2009 )
Gas-Streit zwischen Moskau und Kiew hat immer mehr Folgen ( vom 13.1.2009 )
Energiekonzern RWE zieht Bau eines Atomkraftwerks in Großbritannien in Betracht ( vom 13.1.2009 )
Heizung auch bei kurzer Abwesenheit laufen lassen ( vom 13.1.2009 )
Frankreich befürchtet kältebedingten Stromausfall ( vom 16.1.2009 )
Heizung bei Stromausfall durch Kälte per Hand neu starten ( vom 16.1.2009 )
Finanzkrise inzwischen auch für große Stromkonzerne spürbar ( vom 17.1.2009 )
Geräte zur unterbrechungsfreien Stromversorgung arbeiten nur wenige Minuten ( vom 18.1.2009 )
Die Glühbirne zieht sich aus den deutschen Haushalten zurück ( vom 18.1.2009 )
Energiesparlampen lösen die handelsübliche Glühbirne ab ( vom 19.1.2009 )
Neue Agentur für Ökoenergie in Bonn geplant ( vom 21.1.2009 )
Die Kernkraft ist zurück! ( vom 22.1.2009 )
Kernkraft als zuverlässige Alternative zum Gas ( vom 22.1.2009 )
Behält Statkraft seine E.ON Anteile? ( vom 23.1.2009 )
Halogenlampen eher mäßige Energiesparer ( vom 25.1.2009 )
Ökostrom gefragt, aber selten Anbieterwechsel ( vom 26.1.2009 )
Solarstromanlagen billiger ( vom 26.1.2009 )
Millionen Neukunden für Vattenfall ( vom 26.1.2009 )