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Weitere „Asse-Überraschungen“ erwartet

Nachricht vom 20.2.2009
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Die Vorgänge im Atommülllager Asse werden derzeit genau untersucht, und sein Betreiber rechnet mit weiteren Überraschungen, wie ein Sprecher des Bundesamtes für Strahlenschutz(Bfs) in Salzgitter jetzt bestätigt hat. Anfang des Jahres hatte das Amt die Verantwortung für das Lager bei Wolfenbüttel(Niedersachsen)übernommen und damit das Helmholtz-Zentrum München als Betreiber abgelöst.



Es werden Akten und Inventarlisten kontrolliert, die u.a. auch den Umgang des Helmholtz-Zentrums mit gefährlichen Stoffen belegen. Das Bfs teilte kürzlich mit, dass bereits 1988 Lösung aus 750 Metern Tiefe in eine Bergwerkskammer geleitet wurde, die höher lag. Es müsse daher geprüft werden, ob diese Flüssigkeiten radioaktiv stärker belastet sind als die Grenzwerte gestatten. Seit dem Jahr 2005 waren enorm strahlungsintensive Laugen in tiefere Erdschichten gepumpt worden. Einer Forderung der Grünen zufolge soll nun ein Untersuchungsausschuss die Geschehnisse rekonstruieren.







Redaktion Stromvergleich.de: Nadine Rom   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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