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Bergen des Atommülls aus Asse wird vorbereitet

Nachricht vom 5.5.2010
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In der Kammer 7 der Asse findet derzeit eine Probebohrung statt, die von dem Bundesamt für Strahlenschutz geleitet wird. Noch in diesem Jahr soll das Bergen des dort sich befindlichen Atommülls vorbereitet werden. Sonden und Kameras werden durch die Bohrung in die Kammer eingeführt und soll wichtige Daten zur Atmosphäre und zur Luft liefern. So soll sich auch ein Bild ergeben, an denen Fachleute erkennen können, wie es mit den Fässern steht.



Bergen des Atommülls aus Asse wird vorbereitet

Bergen des Atommülls aus Asse wird vorbereitet

Asse blieb 30 Jahre lang unter Verschluß


Rund 4300 Fässer befinden sich in der Kammer 7, die entweder hineingekippt oder gestappelt wurden. Mit Filter und Schleusen soll dann sichergestellt werden, das keine radioaktiven Stoffe und vor allem giftige Stoffe aus der Kammer austreten können. Seit mehr als 30 Jahren war die Kammer verschlossen.

Bergen von Atommüll ganz ohne Risiko?


Bisweilen lehnt das Bundesamt für Strahlenschutz ein Anbohren der Fässer sowie die Entnahme von Proben aus der Kammer ab. Der beste Weg ist es den Atommüll vollständig aus der Kammer herauszuholen und dann die Asse für immer zu verschließen. Mit Hilfe von ferngesteuerten Maschinen soll das Bergen der Fässer mühelos und ohne große Schwierigkeiten erfolgen. Dennoch Angst bleibt: Denn noch nie wurde Atommüll aus einem Endlager zurück an die Tagesoberfläche geholt.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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