EnBW: Strompreise bleiben stabil

10.2.2010 | Redaktion: Gerhard Solter
Auch vor dem Stromkonzern EnBW macht die Wirtschaftskrise nicht halt. So muss auch die EnBW der Finanzkrise Tribut zollen und im Strom- und Gasabsatz deutliche Verluste verzeichnen. Doch dennoch gibt es auch gute Nachrichten für die Verbraucher: Die Gas- und Strompreise sollen vorerst nicht ansteigen.
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EnBW: Strompreise bleiben stabil

Keine Strompreiserhöhung bei EnBW


Anders als viele Stromanbieter zieht der Energiekonzern nicht mit dem Trend der Strompreiserhöhung mit sondern garantiert seinen Stromkunden vorerst keinen Strompreisanstieg. Das Karlsruher Unternehmen möchte seine Strom- und Gastarife so lang wie möglich konstant halten. Die sichere Preisstabilität ist gut für die Kundenentwicklung. Da die EnBW im vergangenen Jahr deutlich an der Strompreisspirale gedreht hat, musste die Nummer drei im deutschen Energiemarkt gerade bei der Tochter Yello rund 150.000 Kunden verzeichnen, die dem Energiekonzern den Rücken zugedreht haben.

EnBW investierte ebenso in ein neues Wasserkraftwerk, das zurzeit am Hochrhein bei Rheinfelden gebaut wird. Nach seiner Fertigstellung soll es mit einer Leistung von 100 Megawatt noch dieses Jahr ans Netz gehen. Für den Aufbau von 1200 Megawatt ökologischem Windstrom in der Ost- und Nordsee wurden circa 1.5 Milliarden Euro vorgesehen. Die gleiche Summe soll auch in den Bau von herkömmlichen Kraftwerken fließen. Geplant ist zum Beispiel ein Kohlekraftwerk in Karlsruhe.
 

EnBW will Ökostrom weiter ausbauen


Bis 2020 soll sich der Anteil des Ökostroms von 11 Prozent auf 20 Prozent so gut wie verdoppeln. Jedoch bezieht der Energieriese derzeit die Hälfte des Stromes aus Atomkraftwerken. EnBW will jedoch in Zukunft die Atomenergie kontinuierlich mit Alternativen ersetzen.

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