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"Handelsblatt": Solarsubventionen sinken

Nachricht vom 29.12.2009
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Laut eines Presseberichts will das Bundesumweltministerium in 14 Tagen die Gespräche für den geplanten Abbau der Solarförderung einleiten. Vertreter der Solarwirtschaft sowie der Verbraucherschutzverbände treffen am 13. Januar 2010 zu einer Anhörung zusammen, so das „Handelsblatt“ unter Verwendung von Branchenkreis-Meinungen. Es sollen von den Parteien Vorschläge für eine machbare Reduzierung der Solarförderung vorgelegt werden.



"Handelsblatt": Solarsubventionen sinken

"Handelsblatt": Solarsubventionen sinken

Verbraucherschützer fordern Einschnitte

Gerade die Verbraucherschützer warnen vor ausufernden Kosten durch den Boom der Solarenergie in Deutschland – sie fordern stärkere Einschnitte, als bisher geplant. Denn zurzeit ist es noch so, dass die Ausgaben für die Förderung bisher auf alle Stromverbraucher abgewälzt werden. Lukrativ waren die Solaranlagen vor allem wegen dem dreißigprozentigen Preisverfall bei stabilen Subventionen. Auch Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) hat vor einer Überförderung der Solarenergie gewarnt und sich für starke Einschnitte ausgesprochen.

Vergütung sinkt laut EEG

Günther Cramer, der Präsident des Bundesverbandes der Solarwirtschaft (BSW) hatte vor Weihnachten einen konkreten Vorschlag gemacht. Seiner Meinung nach könnte die Hälfte der für 2011 geplanten Kürzung schon auf die Jahresmitte 2010 vorgezogen werden. Für den Strom aus in diesem Jahr installierten Photovoltaik-Anlagen gibt es 20 Jahre lang maximal 43 Cent pro Kilowattstunde. Zum Jahreswechsel sinkt die Vergütung wie im Erneuerbaren-Energien-Gesetz festgeschrieben um 9 Prozent, 2011 ist bislang ein Rückgang in gleicher Höhe vorgesehen.







Redaktion Stromvergleich.de: Patricia vom Merk   |  aktuelle Stromnachrichten bei Twitter Stromvergleich auf twitter

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