Sinkende Heizölpreise dank Euro

14.1.2011 | Redaktion: Gerhard Solter
Die europäische Gemeinschaftswährung stabilisiert sich und sorgt für eine Entlastung des Heizölmarkts. Nur der Rohölpreis hält sich hartnäckig auf seinem hohen Kurs und zeit sich unbeeindruckt von verschiedenen Abwärtsimpulsen.
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Sinkende Heizölpreise dank Euro

Sinkende Heizölpreise dank Euro

Abwärtstrend fehl geschlagen



Der Euro konnte nach seinem Absturz am Montag auf 1,290$ wieder auf einen Gegenwert von 1,335$ klettern und entlastet damit den Heizölmarkt in Deutschland um 3,5 Prozent. Nun muss nur noch der Ölpreis sinken, damit Heizölkunden endlich das ersehnte Januartief nutzen können um ihre Tanks aufzufüllen. Leider sieht es derzeit nicht danach aus, als wolle sich der Ölpreis von seinem 2-Jahres-Hoch verabschieden. Der gestrige Anlauf nach Börsenöffnung in Amerika schlug fehl. Sowohl die provisorische Öffnung der Trans-Alaska-Pipeline als auch die schwächeren Arbeitsmarktdaten aus den USA konnten keinen ausreichenden Impuls dafür liefern. Letztere setzten allerdings den Dollar unter Druck.


Warten auf weitere Entwicklung



Heizölkunden hoffen nun auf die nächste Woche. Die milden Temperaturen gewähren der Kaufentscheidung vieler einen Aufschub. Einen entscheidenden Aufwärtsimpuls beim Euro bzw. Abwärtsimpuls beim Ölpreis könnten konjunkturelle Probleme in den USA und ein regulärer Pipelinebetrieb in Alaska bringen.

Etwas Sorge bereitet die hohe Preisdifferenz zwischen der Nordseesorte Brent Crude und der US-Standardsorte WTI. Aktuell kostet das Nordseeöl sechs bis sieben Dollar mehr als sein amerikanisches Gegenstück. Das beruht Berichten zufolge auf einer relativen Rohölknappheit in Europa. Leider gibt es nicht wie in Amerika regelmäßig gemeldete Bestandsdaten, die Sicherheit geben.
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