Euro bricht ein und macht Heizöl teuer
Nachricht vom 24.11.2010Die gestrigen Befürchtungen haben sich bewahrheitet: der Einbruch des Euros führt heute zur deutlichen Verteuerung des Heizöls in Deutschland. Dabei hat sich der Kurs des Ölpreises nicht verändert. Grund sind die Unsicherheiten auf den Finanzmärkten. Zuwächse bei den US-Bestandsdaten könnten allerdings für einen leichten Abwärtstrend sorgen, in Deutschland nur, wenn der Euro stabil bleibt.
Euro bricht ein und macht Heizöl teuer
Einbußen bei den europäischen Währungen
Durch die neuerliche Schuldenkrise im europäischen Raum und die Ungewissheit, wer sich dem Rettungsgesuch Irlands anschließen wird, ist die europäische Währung am gestrigen Dienstag abgerutscht. Im Verlaufe des Tages verlor der Euro 1,7 Prozent seines Wertes gegenüber dem Dollar. Innerhalb den letzten drei Wochen sind es sogar 6 Prozent. Aber auch andere europäische Währungen schwächeln. So büßte der Schweizer Franken in der gleichen Zeit auch 4 Prozent zum Dollar ein, gegenüber dem Euro konnte er allerdings zulegen. Da der gestrige Tag die weltweiten Finanzmärkte wieder ein wenig unsicherer gemacht hat, kann man wohl mit leicht fallenden Ölpreisen rechnen. Für Deutschland wir allerding der Wert des Euros entscheidend sein.
Bestandszahlen erwartet
Heute Nachmittag werden wieder die US-Bestandsdaten erwartet. Nach den wohl bilanziell motivierten Abbauten der Vorwoche, könnten Zuwächse einen Abwärtsimpuls hervorrufen. Die Daten der API von gestern Abend sprechen jedenfalls von deutlichen Zuwächsen beim Rohöl. Bestätigen die DOE-Zahlen das, könnte es spannend werden.
Auch das Wetter stellt sich vorerst auf Winter ein. Für die nächsten zwei Wochen sind frostige Temperaturen angesagt. Zudem werden für Anfang der neuen Woche vor allem für Österreich und den Südosten und Osten Deutschlands teils heftige Schneefälle vorhergesagt. Bevor also das Heizöl zur Neige geht, sollte man lieber rechtzeitig für Nachschub sorgen.
Quelle: Heizoel24 interaid GmbH
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Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter

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