Schwacher Euro verhindert Preissturz

23.11.2010 | Redaktion: Patricia vom Merk
Dank weiter sinkender Ölpreise hat sich die Preisspitze der letzten zwei Wochen rechtzeitig zu Frostbeginn wieder abgebaut. Der sinkende Euro-Kurs verhindert aber ein deutliches Sinken des Preises für Heizölkunden. In den nächsten Wochen werden der Währungskurs und das Wetter die Ölbörsen maßgeblich beeinflussen.
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Schwacher Euro verhindert Preissturz

Schwacher Euro verhindert Preissturz

Steigende Nachfrage



Der Ölpreis erreicht den tiefsten Stand innerhalb der letzten drei Wochen. Rechtzeitig bevor der Winter sich einstellt, steigt das Nachfrage-Niveau bei Heizölhändlern wieder auf das der starken Nachfragemonaten September und Oktober. Die Händler hatten in der ersten Novemberhälfte Umsatzeinbrüche verzeichnen müssen. Sollte die Nachfrage weiterhin anhalten, muss mit längeren Lieferzeiten gerechnet werden.

Euro-Kurs in Gefahr



Der Ölpreis hält seinen leichten Abwärtskurs vorerst bei. Ebenso abwärts geht es mit dem Euro – dieser verhindert auch noch größere Preisrückgänge im Inland. Durch das „Rettungsgesuch“ Irlands musste der Euro ein Minus von 7 Cent verzeichnen. Auch aus Portugal ist nichts Gutes zu vernehmen: man munkelt, dass auch hier rasch Staatshilfen beantragt werden könnten. Das würde den Euro erneut auf die Probe stellen. Ein Absturz ähnlich dem im Juni, könnte die Folge sein. Sollte der Euro-Kurs dabei auf unter 1,20$ fallen, bedeutete das enorme Veränderungen für den Heizölpreis. Vom Ölpreis selbst geht derzeit keine große „Gefahr“ aus. Doch bis zum Jahresende werden voraussichtlich das Wetter und der Eurokurs für Spannung sorgen.

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