Jahresteuerung hält an

16.11.2010 | Redaktion: Nadine Rom
Die Lebenserhaltungskosten in den 16 EU-Ländern wurden durch teure Treibstoffe und Heizöl in die Höhe getrieben. Im Oktober lagen die Verbraucherpreise um 1,9 Prozent höher als vor Jahresfrist, wie das Statistikamt Eurostat heute nach endgültigen Berechnungen mitteilte. Die von Reuters befragten Analysten rechneten mit einem Anstieg in dieser Höhe.
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Jahresteuerung hält an

Jahresteuerung hält an

Inflationsrate in Deutschland niedrig




Die Jahresteuerung lag im September noch bei 1,8 Prozent. Die Preise steigen seither um 0,4 Prozent und damit stärker als es die Experten vorhersagten. Die Kluft zwischen den einzelnen EU-Ländern schließt sich nur langsam. Die Teuerung machte sich vor Allem im hoch verschuldeten Griechenland bemerkbar, wo die Preise binnen Jahresfrist um 5,3 Prozent gestiegen sind. Das passierte unter anderem auch wegen der höheren Mehrwertsteuer. Der Anstieg ist damit aber spürbar geringer als im September. Das einzige Land, welches sinkende Preise verzeichnen konnte, war Irland. Aber auch hier schwächte sich der Rückgang auf 0,8 Prozent ab. Die Inflation liegt in Deutschland mit 1,3 Prozent vergleichsweise niedrig.

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