Turbulenzen am Heizöl-Markt
Nachricht vom 7.6.2010Anleger sind besorgt, dass sich der aktuelle konjunkturelle Aufschwung bald wieder ändern könne. Dies führt zu kräftigen Schwankungen der Aktienkurse in der ganzen Welt. Am Freitag fielen die Kurse deutlich ab. Die Ursache dafür waren die schlechten Arbeitsmarktzahlen aus den USA.
Turbulenzen am Heizöl-Markt
Heizöl und Euro fallen
Von einem freien Fall kann zwar noch nicht die Rede sein, doch der Euro hat am vergangenen Freitag deutlich verloren. Aufgrund der schlechten Arbeitsmarktzahlen der USA fiel der Euro unter die Marke von 1,20 Dollar. Für heute werden auch die Heizöl-Notierungen im deutlichen Abschwung erwartet. Im Moment stehen die WTI-Rohöl-Futures bei knapp über 70 US-Dollar je Barrel. Der Euro befindet sich derzeit bei der 1,19-Dollar-Marke.
Asien und Europa zuerst mit negativen Impulsen
Der Negativtrend hatte in Europa und Asien begonnen und wirkt sich nun auch auf Amerika aus. Europa liefert erneut schlechte Meldungen zur Schuldenkrise. Der Kontinent gerät nicht aus der Schuldenkrise, denn nun könnte auch Ungarn in die Kreditmisere geraten, in welcher sich bereits Staaten wie Griechenland und Spanien befinden. Gerät Ungarn nun auch in eine Schieflage, könnten sich die Krisen der anderen europäischen Länder weiter zuspitzen. Deshalb reagiert der Euro mit einem sehr schwachen Ergebnis sowohl zum Wochenende als auch zu Beginn der neuen Woche.
Allerdings ist nicht alles schlecht. Trotz der Euroschwäche fällt der Heizöl-Preis heute wahrscheinlich um einen Cent je Liter. Allerdings begrenzt der schwache den weiteren Fall des Heizöl-Preises.
Quelle: Heizoel24 interaid GmbH
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Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter

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