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Was ist Rotliegendes?

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Rotliegendes ist eine geologische Periode des Paläozoikums. Das Rotliegende ist eine Gesteinseinheit, die durch spezielle lithologische Merkmale definiert wird und vor allem in Mittel- und Westeuropa vorkommt. Der Name rührt von den vielen auffällig rotfarbenen Gesteinen, die Rotliegendes beinhaltet. In internationalen chronostratigraphischen Serien entspricht das Rotliegende dem Unter- und Mittelperm.

Die Obergrenze bildet der Kupferschiefer, die Basis des Unteren Werra-Tons. Die Untergrenze der Einheit ist regional unterschiedlich festgelegt. Rotliegendes kann Dicken von über 3000m erreichen, was einem Zeitraum von etwa 302 bis 257 Mio. Jahre seit dem Urknall entspricht, wobei es heute in der Wissenschaft nicht als Zeitintervall aufgefasst wird.

Rotliegendes – 45 Mio. Jahre Erdgeschichte

Die rote Farbe der Gesteinsschichten im Rotliegendes wird durch feinverteile Hämatit-Schüppchen erzeugt. Rotliegendes weist auch eine Vielzahl von Fossilien auf: Beispielsweise der „Versteinerte Wald“ aus der Nähe von Chemnitz, die Tierfährten von Nierstein und die Saurier (Amphibien) von Odernheim und Jeckenbach.

Rotliegendes hat sich in Deutschland in vielen unterschiedlichen voneinander getrennten Becken abgelagert, jedes hat aus diesem Grund eine unterschiedliche Sedimentationsgeschichte.

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