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Was ist Rotary-Bohren?

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Durch das Bohrgestänge wird beim Bohrvorgang die Spülflüssigkeit auf die sogenannte Bohrlochsohle geleitet. Von dieser Bohrlochsohle steigt die die Flüssigkeit in dem Bohrloch auf und nimmt dann das Material, welches sich gelöst hat, mit nach oben. Durch das aufsteigende Bohrgut, kann die Bohrlochwand beschädigt werden. Damit die Spülflüssigkeit das Bohrklein mitnehmen kann, muss eine Mindestspülgeschwindigkeit erreicht werden. Die Sinkgeschwindigkeit des Bohrklein muss niedriger sein als die Spülgeschwindigkeit. Wiederrum ist die Sinkgeschwindigkeit abhängig von der Zähigkeit. Bei nicht zu großem Bohrdurchmesser und großen Bohrtiefen ist das Rotary-Bohren sehr wirtschaftlich.

Rotary-Bohren- Das Spülbohren

Wenn der Durchmesser zu groß ist, ist ein größeres Förderungsvolumen der Spülflüssigkeit notwendig. Nur so kann man sicherstellen, dass das Bohrklein mit der erforderlichen Steiggeschwindigkeit weiter transportiert wird. Aufgrund der verwendeten Spülflüssigkeit, wird das Rotary-Bohren auch Spülbohren genannt.
Gerade wenn man Tonschichten durchbohren möchte, ist das Rotary-Bohren unverzichtbar. Die Aufgabe der Spülung ist es, das Bohrgut zu fördern und die Bohrlochwand zu stabilisieren.

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