Was ist Recyclingpflanzenöl?
Bei Pflanzenölen handelt es sich um aus Ölpflanzen gewonnen Fette und fette Öle. Der Ausgangsstoff für die Herstellung von Pflanzenöl sind Ölsaaten und –früchte in denen das Öl in Form von Lipiden vorhanden ist. Im Großen und Ganzen sind Pflanzenöle vorwiegend Ester des Glycerols mit Fettsäuren.
Man kann Pflanzenöle durch Auspressen und Extrahieren von Ölfrüchten und –saaten gewinnen. Insgesamt enthalten Pflanzenöle oft einen höheren Anteil an ungesättigten Fettsäuren als tierische Fette.
Man kann Pflanzenöle durch Auspressen und Extrahieren von Ölfrüchten und –saaten gewinnen. Insgesamt enthalten Pflanzenöle oft einen höheren Anteil an ungesättigten Fettsäuren als tierische Fette.
Recyclingpflanzenöl - wie wird es hergestellt?
Nach dem Anteil an ungesättigten Fettsäuren unterscheidet man die Pflanzenöle zwischen nichttrockenen – z.B. Olivenöl –, halbtrockenen – Soja- oder Rapsöl – und trockenen Pflanzenölen – Lein- oder Mohnöl.
Die Bezeichnung Trocknung das durch Oxidation und Polymerisation der ungesättigten Fettsäuren bedingte Festwerden des Öls.
Pflanzenöle werden vielfältig verwendet, z.B. als Nahrungsmittel, Kosmetikrohstoff, Grundstoff für die chemische Industrie, Grundstoff zur Herstellung von Ölfarben und Firnisse, biogener Schmierstoff, Kraftstoff und Brennstoff in z.B. Öllampen.
Recycling ist die Gewinnung von Rohstoffen aus Abfällen, ihre Rückführung in den Wirtschaftskreislauf und die Verarbeitung zu neuen Produkten. Man kann unter anderem Glas, Pappe, Eisen aber auch Pflanzenöl recyceln, was man dann kurz Recyclingpflanzenöl nennt.