Ökostrom: Verbraucher ignorieren Potenziale

16.2.2012 | Redaktion:

Trotz der allgemein guten Stimmungslage gegenüber erneuerbarer Energien, sind es nur 20 Prozent dieser Konsumenten, die tatsächlich Ökostrom beziehen. Doch viele angeblich ökologisch engagierten Energieversorger versprechen mehr, als sie halten. Dies ist laut einer Pressemitteilung der ENTEGA besonders bei überregionalen eine verbreitete Strategie, die bei regionalen Versorgern seltener zu finden ist.

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Ökostrom: Verbraucher ignorieren Potenziale

Verbraucher wollen Energiewende, aber nichts dafür tun


Die veröffentlichten Ergebnisse von ENTEGA entstammen der Studie „Potenziale für Ökostrom in Deutschland“, die im Auftrag des Energieversorgers und gestern in Berlin vorgestellt wurde. Die DIW econ GmbH untersuchte hier Verbraucherpräferenzen für Ökostrom sowie das Engagement deutscher Energieversorger beim Ausbau erneuerbarer Erzeugungsanlagen.

83 Prozent der Befragten Verbraucher halten es für wichtig bis sehr wichtig, dass der eigene Energieversorger in den Ausbau erneuerbarer Energien investiert. Dies übertrifft sogar die Bedeutung des Preises. Doch Cordelia Müller, Geschäftsführerin der ENTEGA Privatkunden GmbH Co, KG sieht „eine Deutliche Diskrepanz zwischen dem theoretischen Bewusstsein und der eigentlichen Umsetzung.“ Nur 20 Prozent der Ökostrom-Befürworter beziehen tatsächlich selbst Ökostrom – denn das der Energieversorger entsprechend investiert, ist vielen wichtiger.

„Unterm Strich wollen die Kunden die Energiewende, setzen sich aber nicht aktiv dafür ein“, so Müller, „Um die Energiewende mitzugestalten, müssen Verbraucher Qualität, Herkunft und Umweltnutzen ihres Stromangebots hinterfragen.“ Das Gütesiegel ist allerdings nur einer Minderheit der Befragten bekannt.


Versorger dürfen nicht länger auf Rahmenbedingungen warten


Die Studie beschäftigte sich auch mit dem Engagement der Energieversorger und stellte fest, dass die regionalen Energieversorger anteilige einen höheren Beitrag zur Energiewende leisten. Unter die Lupe genommen wurden hier die vier großen Energieversorger E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW, sowie die vier Ökostromanbieter (100 Prozent) EWS, Greenpeace Energy, Lichtblick und Naturstrom.

„Um die Energiewende umzusetzen, reicht das zum Teil geringe Engagement der Versorger nicht aus“, so Müller, „Der Umbau der deutschen Energiewirtschaft stellt uns vor große Aufgaben. Die Ziele sind nicht realisierbar, wenn die Unternehmen nicht genügend in den Ausbau der Anlagen investieren. Die Energieversorger dürfen nicht länger auf fehlende Rahmenbedingungen warten, sie müssen bei sich selbst mit der Energiewende anfangen.“

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