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Thüga AG wechselt den Besitzer

Nachricht vom 20.8.2009Anzeige
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Ein Antrag zur Übernahme der E.ON Stadtwerke in Holding Thüga stellte die Genossenschaft Integra beim Bundeskartellamt. Integra sieht vor die Thüga AG komplett sich anzueignen. Beteiligt sind hierbei die Frankfurter Mainova, die Stadtwerke Hannover, die Nürnberger N-ergie und viele 40 kleine Stadtwerke im Umland von Freiburg.




Verkaufen um neuen Investitionen zu fördern

Das kommunale Konsortium bietet 3 Milliarden Euro um Thüga AG zu erstehen. Am 11.08.2009 gab E.ON Aufsichtsrat grünes Licht für den Verkauf. Doch nicht für alle E.ON Beteiligungen sprachen sich die Verwaltungsmitglieder positiv aus. Darunter gehören die Gasag Berliner Gaswerke AG (37%), die HEAG Südhessische Energie AG (40%), die Stadtwerke Duisburg (20%) sowie die Stadtwerke Karlsruhe (10%). Beschlossen wurde am 12.08.2009, dass diese der Gastochter E.ON Ruhrgas unterstehen und anbringend nur einzeln verkauft werden dürfen. Aufgrund dessen verkleinerte sich der eigentliche vorgeschlagene Kaufpreis von 3 Milliarden Euro auf nun 2,9 Milliarden Euro.
 
Wulff Bernotat, E.ON Chef, hat schon seit längerem den Wunsch gehegt, sich von Thüga zu trennen. Er sieht in der Holding keinen erkennbaren Wert mehr. E.ON möchte bis 2010 10 Milliarden Euro durch verschiedene Beteiligungsverkäufe einnehmen, um so mit die angewachsenen Nettoschulden von 47 Milliarden Euro, entstanden durch Zukäufe im Ausland, zu begleichen.







Redaktion Stromvergleich.de: Gerhard Solter

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