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Erdgas und Flüssiggas: Sprachlich missverständlich

| Redaktion:
Eines der führenden Flüssiggasversorgungsunternehmen Deutschlands, PROGAS, stellte heut in einer Pressemitteilung einen Fehler klar, der sich im Sprachgebrauch immer wieder einschleicht: Mit dem Begriff „Flüssiggas“ wird missverständlich „verflüssigtes Erdgas“ bezeichnet. Doch zwischen diesen beiden Energieträgern besteht ein grundlegender Unterschied: „Flüssiggas bezeichnet seit jeher die Kohlenwasserstoffe Propan oder Butan“, erklärt Christian Osthof, der Marketingleiter von PROGAs.
Erdgas und Flüssiggas: Sprachlich missverständlich

Erdgas und Flüssiggas: Sprachlich missverständlich

Unterschiede und korrekte Bezeichnungen


Im Gegensatz zu Erdgas, dessen Hauptbestandteil Methan ist, kann Flüssiggas schon bei geringem Druck von sechs bis acht bar in einem Tank gelagert werden. Erdgas hingegen verflüssigt sich erst unter einem Druck von circa 200 bar, was einen deutlich größeren technischen Aufwand bei Transport und Lagerung erforderlich macht.

Aus diesem Grund erfolgte der Transport von Erdgas zu Anfang ausschließlich im gasförmigen Zustand über Pipelines. Erst die technische Entwicklung machte es möglich, Erdgas zu komprimieren und zu verflüssigen. Heute wird der Brennstoff zu mehr als 25 Prozent als „Flüssigerdgas“ transportiert, wobei die Tendenz steigend ist. „Damit wächst auch der Nährboden für sprachliche Verwechslungen“, so Osthof. Denn viele sprechen von „Flüssiggas“, obwohl eigentlich von „flüssigem Erdgas“ die Rede sein sollte.

Die internationalen Bezeichnungen sind hingegen eindeutig: Flüssiggas wird korrekt „LPG“ (Liquefied Petroleum Gas), verflüssigtes Erdgas „LNG“ (Liquefied Natural Gas) und komprimiertes Erdgas CNG (Compressed Natural Gas) genannt.

Gas auf Deutschlands Alltag


Flüssiggas ist als so genanntes Autogas der einzige alternative Kraftstoff, der sich – im Gegensatz zu Erdgas – auf dem Markt durchsetzen konnte. Erdgas führt im Tankstellennetz dennoch ein Nischendasein: Während 450.000 Fahrzeuge mit Autogas fahren, werden nur 75.000 mit Erdgas betrieben. Es gibt 6.050 öffentliche Autogas-Tankstellen und nur rund 900 Erdgas-Stationen. In der Autogas-Sparte gehören 525 der Tankstellen PROGAS.

Aber auch Haushalte und Unternehmen nutzen verstärkt die Vorteile von Flüssiggas für die Beheizung von Gebäuden. Der Brennstoff hat einen ausgezeichneten Heizwert und verbrennt absolut sauber. Zudem ist Flüssiggas leicht zu transportieren, bequem zu lagern und komfortabel zu nutzen, so die Pressemitteilung.

„Die Lagerung im Behälter macht Hausbesitzer unabhängig von einem Anschluss an das öffentliche Versorgungsnetz mit Erdgas. Dies ist ein großer Vorteil in Neubaugebieten und Regionen, die nicht erschlossen sind“, führt Osthof aus. Die mobile Energie lässt sich im Gegensatz zu Erdgas überall nutzen, denn die Behälter können an jedem Ort aufgestellt werden.


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