Raffinerieverfahren erklärt von Stromvergleich.de

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Was ist Raffinerieverfahren?

Bei der Verarbeitung von Mineralöl ist das Ausgangsverfahren die Rohöl-Destillation. Das Rohöl wird hierzu erst über einen Entsalzer und dann über einen Wärmetauscher in einen Röhrenofen gepumpt.
In diesem Röhrenofen wird das Rohöl so stark erhitzt das viele der enthaltenen einzelnen Stoffe verdampfen. Dieser Dampf wird in einen Destillationsturm geleitet, der mit mehreren Glocken-Böden, so genannte Kolonnen, in unterschiedlichen Höhen ausgestattet ist, auf denen sich die durch Abkühlung wieder flüssig gewordenen Bestandteile ablagern. Die Temperatur wird nach oben hin immer geringer. Im obersten und kältesten Bereich des Turmes findet man die Gase, eine Temperaturetage tiefer, also etwas wärmer, das Schwerbenzin, dann das Mitteldestillat, Heizöl und ganz unten den Rückstand.

Raffinerieverfahren im Einzelnen

Der Rückstand kann nun mit Hilfe von erniedrigtem Druck in einen weiteren Röhrenofen geleitet und in einen weiteren Destillationsturm, einen Vakuum-Destillationsturm, geleitet.
In diesem Turm, der ebenfalls mit Glockenböden ausgestattet ist, entsteht dann schweres Heizöl, Schmieröl und Bitumen.

Nachdem nun das Rohöl bearbeitet wurde, benötigen die entstandenen Destillate eine weitere Aufarbeitung um zu den gewünschten Endprodukten zu gelangen.
Es folgt nun das Raffinationsverfahren, also ein Reinigungsverfahren, bei dem unerwünschte Bestandteile aus dem Mineralöl entzogen werden.

Heute gibt es verschiedene Raffinationsanlagen, wozu auf jeden Fall der Hydrofiner gehört. In dieser Anlage werden die Produkte von unerwünschten Bestandteilen gereinigt indem Wasserstoff zugegeben wird.


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