Naphthene erklärt von Stromvergleich.de

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Was ist Naphthene?

Naphtene sind Cycloalkane, also ringförmige Kohlenwasserstoffe, die sich durch leichte Entflammbarkeit, Wasserunlöslichkeit und Kältebeständigkeit auszeichnen. In der Natur kommen Cycloalkane in Riechstoffen wie Moschus vor, Naphtene sind aber auch Bestandteile von Steinkohlenteer und des kaukasischen und galizischen Erdöls. Auch das geologisch sehr alte venezuelanische Erdöl ist reich an Naphtenen, das geologisch eher junge Erdöl aus der Nordsee hingegen enthält vergleichsweise wenig Cycloalkane.

Im Schnitt haben Rohöle einen Napthengehalt von etwa fünf Prozent, über dem Durchschnitt liegen die russischen, darunter die amerikanischen Erdöle. Die höchste Konzentration an Naphtenen zeigen die niedrigen Fraktionen des Erdöls. Bei der Zusammensetzung von Mineralölen wird oft eine Klassifikation in naphtenreich, naphtenisch, naphtenarm und naphtenfrei vorgenommen. Der Naphtenanteil eines Mineralöls spielt beispielsweise in der Verarbeitung durch die kosmetische Industrie eine wesentliche Rolle.

Naphtene: nützliche und wertvolle Ringe

Je höher die Ansprüche an die Stabilität und die Viskose einer Emulsion sind, umso höher muss der Naphtengehalt der Ölkomponenten des Produktes sein. Naphtene finden sich wegen ihrer Kältebeständigkeit auch in Dieselkraftstoff und werden als Rohstoffe für Gerbstoffe, Holzschutzmitteln und Farbstoffe verwendet. Auch als Additiv von Motorölen sind naphtenische Öle auf Grund ihrer guten Vermischbarkeit bestens geeignet, sie liegen allerdings in einer weitaus höheren Preisklasse als paraffinische Öle.

Das Risiko für Gesundheit und Umwelt ist bei der Verwendung von naphtenischen Mineralölen gering, da sie keinen oder einen sehr geringen Bestandteil an aromatischen Verbindungen haben.

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