++ Stromvergleich lohnt sich++über 910 Stromanbieter und über 9.300 Tarife im Stromrechner ++
kostenlose Stromwechsel HotlineFragen und Antworten zum Stromanbieterwechsel
- Wie wechselt man den Stromanbieter?
- Kostet der Wechsel des Stromanbieters etwas?
- Wie setzt sich der Preis für Strom zusammen?
- Was ändert sich durch den Wechsel des Stromanbieters?
- Wie oft kann man den Stromanbieter wechseln und ab wann lohnt der Wechsel?
- Was muss ich beachten, wenn ich den Wechselantrag ausfülle?
- Wer muss den Stromanbieterwechsel beantragen – Mieter oder Vermieter?
- Welche Kündigungsfristen muss ich beachten?
- Mit welcher Wartezeit habe ich zu rechnen bei einem Wechsel?
- Erhalte ich beim Stromanbieterwechsel die schon gezahlten Abschläge von meinem bisherigen Lieferanten zurück erstattet?
- Was ist unter der Versorgungspflicht zu verstehen?
- Wie kommt der Strom in die Steckdose?
- Was passiert nach Insolvenz oder Konkurs des Stromanbieters?
- Bekomme ich anderen Strom, wenn ich den Anbieter gewechselt habe?
- Mit welchen änderungen muss ich durch den Wechsel rechnen?
- Habe ich beim Stromanbieterwechsel ein Risiko?
- Wie kann ich Kosten für den Stromverbrauch von verschiedenen Geräten im Vorab berechnen?
- Was ist unter Ökostrom zu verstehen? Und wer bietet ihn an?
- Wie wird Strom in einem Wärmekraftwerk erzeugt?
- Wie groß ist das deutsche Stromnetz?
- Wie sicher ist die Stromversorgung?
- Wie hoch ist der Stromverbrauch?
- Was ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz?
- Was versteht man unter Durchleitung?
- Wozu braucht man einen Zweitarifzähler? Und wie funktioniert da der Wechsel?
- Wer beliefert mich mit Strom, wenn ich nie den Anbieter oder das Stromprodukt gewechselt habe?
- Was ist, wenn ich technische Fragen oder Probleme in Bezug auf meinen Zähler oder die Leitungen habe?
- Was ist der Unterschied zwischen Netzbetreiber und Stromversorger?
- Was sind Sonderabschläge?
- Was muss ich bedenken, wenn ich von meinem überregionalen Anbieter zu einem weiteren Alternativanbieter wechseln möchte?
- Wann sollte ich den Zählerstand notieren?
- Ist ein Anbieterwechsel bei Wärmepumpen möglich?
- Ist ein Anbieterwechsel bei Nachtspeicherheizungen möglich?
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Wie wechselt man den Stromanbieter?
Das geht ganz leicht. Euch wird im unabhängigen Stromvergleich eine Übersicht über die günstigsten Stromtarife gegeben. Ihr sucht euch mit bei diesem Stromvergleich einen neuen Versorger und seine neuen Stromtarife aus. Anschließend füllt ihr den Wechselantrag aus, den ihr in den meisten Fällen auch gleich auf der Seite findet. Diesen könnt ihr dann gleich online ausfüllen oder ausdrucken und dann per Post verschicken. Für euch ist die Arbeit damit getan. Solange, bis der neue Strom durch eure Stromleitungen fließt, werdet ihr von eurem vorherigen Anbieter versorgt. Das heißt, dass für euch keine Engpässe entstehen und ihr die ganze Zeit Strom bezieht. Ihr seid sogar gesetzlich abgesichert. Um die Kündigung eures alten Lieferanten braucht ihr euch ebenfalls nicht kümmern, das übernimmt der neue Anbieter.
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Kostet der Wechsel des Stromanbieters etwas?
Keine Angst, der Wechsel des Stromanbieters ist für euch, als Kunden eines Stromversorgers, kostenlos. Ihr könnt aber eine Menge Geld durch diesen Wechsel sparen, wenn ihr vorher einen kostenlosen Stromvergleich der die günstigen Stromtarife auflistet macht. Der Stromvergleich macht euch keine Mühe und kostet nur ein paar wenige Minuten Zeit.
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Wie setzt sich der Preis für Strom zusammen?
Bei der Versorgung mit Strom wird zwischen zwei Arten unterschieden. Es gibt den Gewerbestrom, der nur von gewerbetreibenden Unternehmen bezogen werden kann und den Privatstrom. Um nun die Zusammensetzung des Strompreises der Stromtarife für private Haushalte nachzuvollziehen, müssen die einzelnen Komponenten genauer betrachtet werden. Zum einen gibt es den Arbeitspreis. Dieser bezieht sich auf den verbrauchsabhängigen Teil. Das heißt, dass dieser Betrag nach dem wirklichen Verbrauch in Kilowattstunden berechnet wird, indem die Stunden mit dem Preis je Kilowattstunde multipliziert werden. Zum anderen gibt es den Bereitstellungs- bzw. Verrechnungspreis. Dieser gestaltet sich unabhängig vom realen Verbrauch, die Kosten fallen immer an. Sie setzen sich aus Leistungen, wie zum Beispiel der Lieferbereitschaft, der Messeinrichtung, dazu gehören der Zähler und das Zubehör, der Verbrauchsmessung, welche auch als Ablesung bezeichnet wird und der Rechnungsstellung zusammen. Allerdings hängt es von dem jeweiligen Tarif ab, wie die beiden Komponenten zusammengesetzt sind. Mal ist der Preis für die einzelnen Kilowattstunden sehr günstig, die Fixkosten sind jedoch überhöht und ein anderes Mal sind die Fixkosten gering, während die Kilowattstunden überteuert sind. Zu diesem Zweck gibt es den Stromvergleich. Da kann sich jeder Verbraucher über die Stromtarife und deren Zusammensetzung informieren und den Besten finden. In jedem Fall zählt der eigene Verbrauch als zuverlässiger Indikator bei der Suche. Der Stromvergleich ist kostenlos. Zusätzlich gibt es auch Pakettarife. In diesen wird eine bestimmte Menge an Strom für ein Jahr zu einem meist günstigen Preis zu Verfügung gestellt. Die Verbraucher sollten sich dabei aber über ihren Verbrauch sicher sein, denn Abweichungen werden gesondert abgerechnet und können ins Geld gehen.
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Was ändert sich durch den Wechsel des Stromanbieters?
Es gibt nur ein paar kleine Änderungen, die für euch als Verbraucher aber kaum spürbar sind. Ihr bemerkt den Wechsel eigentlich erst durch die Rechnung, die euch der neue Versorger zustellt. Durch die neuen Stromtarife die Ihr bezieht, fällt diese günstiger aus. Vergleichen und herausfinden könnt ihr diese mit einem Stromvergleich. Ansonsten bleiben sie Dinge wie gewohnt. Ihr erhaltet euren Strom wie gewohnt, denn der neue Stromanbieter speist seinen Strom in das öffentliche Netz des örtlichen Betreibers. Er zahlt dafür dann ein sogenanntes Nutzungsentgeld. Die Wartungsarbeiten und Ablesungen des Stromzählers bleiben nach wie vor die Aufgabe des örtlichen Netzbetreibers. Es werden also keine Änderungen an den Leitungen oder Zählern vorgenommen. Vor einem eventuellen Engpass oder einem Ausfall der Stromversorgung seid ihr gesetzlich geschützt.
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Wie oft kann man den Stromanbieter wechseln und ab wann lohnt der Wechsel?
Für den mehrmaligen Wechsel des Stromanbieters gibt es kaum Einschränkungen. Ihr müsst lediglich die Kündigungsfristen der einzelnen Anbieter beachten. Sobald diese abgelaufen sind, könnt ihr zu einem neuen Stromanbieter wechseln. Wollt ihr von eurem alten Stromanbieter zu einem neuen wechseln, geht das ganz einfach. Für den vermeintlichen Rückwechsel wird eine Wartezeit von einem Jahr veranschlagt, nach Ablauf dieser Frist ist dies allerdings auch kein Problem. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, mehrmals im Jahr einen Stromvergleich durchzuführen, denn der Wechsel lohnt sich eigentlich fast immer. Sobald der neue Anbieter um wenigstens einen Cent je Kilowattstunde günstiger als der herkömmliche Versorger ist, lohnt es sich, zu wechseln. Denn gehen wir von einem durchschnittlichen Zwei-Personen-Haushalt mit einem jährlichen Verbrauch von ungefähr 3000 Kilowattstunden aus, dann beträgt die jährliche Ersparnis durch den Wechsel des Stromanbieters mindestens 30 Euro. Deshalb solltet ihr wirklich den Stromvergleich machen und die besten Stromtarife herausfinden.
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Was muss ich beachten, wenn ich den Wechselantrag ausfülle?
Am wichtigsten ist es, dass ihr den Wechselantrag vollständig ausfüllt. Zudem müssen die Angaben richtig sein. Ihr müsst verschiedene Daten eintragen, zu welchen auch eure persönlichen Angaben gehören. Außerdem sind die Nennung eures bisherigen Stromversorgers, eurer Kundennummer, der Nummer eures Stromzählers und der Zählerstand wirklich wichtig. Denn erst aufgrund dieser Angaben kann die Versorgung mit neuem Strom sicher gestellt werden und der neue Anbieter kann dem alten kündigen. Nicht angeben müsst ihr, welche Stromtarife ihr vorher hattet. In den meisten Fällen besteht für euch die Möglichkeit, einen Wunschliefertermin anzugeben, an welchem die Lieferung einsetzt. Gebt ihr kein gewünschtes Datum ein, erfolgt die Stromversorgung so schnell wie möglich. Die benötigten Angaben stehen in der Regel auf der letzten Seite eurer bisherigen Stromrechnung. Die Wechselunterlagen könnt ihr mittlerweile auch direkt im Internet nach eurem Stromvergleich ausfüllen.
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Wer muss den Stromanbieterwechsel beantragen – Mieter oder Vermieter?
In der Regel kann der Mieter den Stromanbieterwechsel vornehmen. Denn schließlich ist er auch allein der Nutzer des neuen Stromes, da jeder Haushalt über einen eigenen Zugang zum öffentlichen Stromnetz verfügt. Dabei sind allerdings ein paar wichtige Punkte zu beachten. Bekommt der Mieter eine eigene Rechnung, der Strom wird also nicht über den Vermieter abgerechnet, muss dieser auch über den Wechsel nicht informiert werden. Wird der Stromverbrauch hingegen über den Vermieter abgerechnet, ist dieser über einen Wechsel des Stromanbieters zu informieren oder sogar in die Entscheidung mit einzubeziehen. Der Entscheidung, welcher der unzähligen Stromtarife gewählt werden soll, sollte ein Stromvergleich voran gehen um die Angebote unabhängig gegenüberstellen zu können.
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Welche Kündigungsfristen muss ich beachten?
In Bezug auf die Kündigungsfristen muss zwischen einem Grundversorger und einem Alternativanbieter unterschieden werden. Bei einem Grundversorger gelten in der Regel die Kündigungsfristen von einem Jahr zum Ende des folgenden Kalendermonats. Fand allerdings schon einmal der Wechsel zu einem anderen Stromversorger oder die Wahl eines alternativen Angebotes des Grundversorgers statt, gelten die in diesem Zuge vereinbarten Kündigungsfristen. Diese können zwischen den einzelnen Angeboten und Versorgern variieren. Die Kündigungsfristen sind in dem Sondervertrag in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen geregelt. Um einen laufenden Vertrag mit einem Stromversorger zu kündigen, bedarf es der Schriftform, es sei denn es wurde ebenfalls vertraglich geregelt, dass die Kündigungsform abweichen kann. Die neuen Unterlagen für den Stromanbieterwechsel findet ihr nachdem ihr den Stromvergleich gemacht habt in den Details des neuen Stromanbieters und der neuen Stromtarife.
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Mit welcher Wartezeit habe ich zu rechnen bei einem Wechsel?
Die Wartezeit bei einem Anbieterwechsel beträgt in der Regel 6 bis 8 Wochen. Die Dauer ist durch gesetzlich festgelegte Fristen geregelt. Allerdings kann sich die Wartezeit aufgrund vertraglich festgelegter Kündigungsfristen verlängern. Die Frist beginnt nachdem der Antrag gestellt wurde und bei dem neuen Versorger eingegangen ist. Die Wartezeiten verlängern sich ebenfalls, wenn es sich um Stromtarife handelt, die eine Vorauskasse, eine Anzahlung oder das Hinterlegen einer Kaution erfordern. Denn in den meisten Fällen wird der Eingang des Geldes abgewartet, bis eine Umstellung erfolgt. Diese Stromtarife werden auch in unserem Stromvergleich berücksichtigt.
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Erhalte ich beim Stromanbieterwechsel die schon gezahlten Abschläge von meinem bisherigen Lieferanten zurück erstattet?
Ja. Ihr erhaltet eine Abschlussrechnung, in welcher die bereits gezahlten Abschläge aufgeführt werden, die der bisherige Stromversorger zu erstatten hat. Das Geld wird dann entweder auf euer Konto überwiesen oder ihr erhaltet einen Verrechnungsscheck.
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Was ist unter der Versorgungspflicht zu verstehen?
Die Versorgungspflicht gewährleistet eine Versorgungssicherheit für alle Stromkunden. Das heißt, dass Kunden, die ihren Strom bezahlen können und auch bezahlen, zu jeder Zeit Strom beziehen können müssen. Es darf zu keinen Engpässen in der Versorgung kommen, ein Stromausfall wegen Nichtlieferung kann somit nicht auftreten. Dieser Versorgungspflicht unterliegen alle Stromanbieter. Auch bei einem Wechsel sind die Kunden davor geschützt, nicht mit Strom versorgt zu werden. Diese Pflicht setzt nur dann aus, wenn die Kunden den Strom nicht mehr bezahlen können. Die Stromtarife sichern natürlich nicht ab, wenn der Stromanbieter pleite geht, aber in jedem Fall steht ihr dann nicht ohne Strom da.
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Wie kommt der Strom in die Steckdose?
Der Weg des Stromes von einem Kraftwerk, in welchem er erzeugt wird in die häusliche Steckdose verläuft auf verschiedenen Spannungsebenen. Unterschieden wird zwischen der Höchstspannungs-, der Hochspannungs-, der Mittelspannungs- und der Niederspannungsebene. Die Höchstspannungsebenen können auch als die Autobahnen des Stromnetzes bezeichnet werden. Durch sie wird der Strom mit 220000 oder 380000 Volt über weite Strecken transportiert. Mit 12000 von ungefähr 36000 Kilometern hat RWE das längste Höchstspannungsnetz in ganz Deutschland. Zu der Hochspannungsebene gehören die Umspannwerke, in welchen der Strom aus den Höchstspannungsleitungen auf eine Hochspannung von 110000 Volt transformiert wird, damit dieser dann durch die Hochspannungsleitungen weitertransportiert werden kann. Große Industriebetriebe und Eisenbahnen beziehen ihren Strom direkt aus diesen Leitungen. Umspannanlagen verfügen über eine sogenannte zweite Reihe, in welcher die Hochspannung auf eine Mittelspannung von ungefähr 20000 bis 10000 Volt transformiert. Dieser Strom wird dann weiter in Städte und Orte transportiert. Zudem beziehen kleinere Industrie- und Gewerbeunternehmen den Strom direkt aus der Mittelspannungsebene. In der Niederspannungsebene transformiert letztendlich eine Ortsnetzstation auf eine Spannung von 230 oder 400 Volt transformiert. Damit werden unter anderem die Wohnhäuser und Gewerbebetriebe versorgt. In dieser Ebene wird der Strom vorwiegend unterirdisch transportiert. Für eure Stromtarife ist es unbedeutend, in welcher Spannungsebene der Strom geliefert wird. Beim Stromvergleich werden Stromanbieter und deren günstige Stromtarife verglichen.
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Was passiert nach Insolvenz oder Konkurs des Stromanbieters?
Sollte nach einem Stromvergleich und dem anschließenden Wechsel euer neuer Stromanbieter einmal in Lieferschwierigkeiten geraten, dann braucht ihr keine Angst haben, dass ihr einmal ohne Strom dasteht. Denn der örtliche Netzbetreiber beziehungsweise der Grundversorger ist gesetzlich dazu verpflichtet, in einem solchen Fall die Versorgung zu übernehmen, bis der andere Stromanbieter wieder in der Lage ist, euch laut der Stromtarife, zu beliefern. Dies gilt auch in Fällen von Insolvenz oder Konkurs.
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Bekomme ich anderen Strom, wenn ich den Anbieter gewechselt habe?
Eigentlich bezieht jeder Stromkunde, der einen Anbieterwechsel vollzieht egal ob mit oder ohne Stromvergleich, denselben Strom wie alle anderen auch. Der neue Anbieter speist lediglich seinen Strom in das öffentliche Stromnetz. Und da alle Empfänger an das öffentliche Stromnetz gebunden sind, erhalten alle denselben Strom.
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Mit welchen änderungen muss ich durch den Wechsel rechnen?
Ihr könnt euch beruhigt zurück lehnen, denn für euch treten kaum Änderungen auf. Nachdem ihr im Stromvergleich die Stromtarife verglichen habt und den Stromanbieter gewechselt habt, erhaltet ihr eure Rechnung lediglich von eurem neuen Stromanbieter, an welchen ihr auch das Geld bezahlt. Dieser speist seinen Strom in das öffentliche Stromnetz und zahlt dafür ein Nutzungsendgeld an den örtlichen Netzbetreiber. Dieser stellt dann auch die Lieferung des Stromes sicher. Zudem ist er für die Wartung der Stromleitungen und des Stromzählers zuständig. Am Stromzähler werden ebenfalls keine Änderungen vorgenommen, alles bleibt wie gehabt. Zudem wird eure Versorgung mit Strom gesetzlich sichergestellt. Es kann also zu keinen Engpässen kommen, denn der örtliche Grundversorger ist dazu verpflichtet, euch mit Strom zu versorgen, falls der neue Anbieter, aus welchen Gründen auch immer, nicht in der Lage zu der Lieferung ist.
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Habe ich beim Stromanbieterwechsel ein Risiko?
Wenn ihr den Stromanbieter wechselt, entstehen keine Risiken für euch. Der Wechsel an sich geht einfach mit dem Stromvergleich und anschließender Neuentscheidung über eure Stromtarife. Einzig beim Pleitegehen eines Anbieters mit Vorauskasse kann es passieren, dass Ihr die Restbeträge verliert, was aber seit 5 Jahren nicht passiert ist. Ansonsten müsst Ihr euch keine Sorgen machen, dass plötzlich kein Strom mehr aus der Steckdose kommt, denn für diesen Fall seid ihr gesetzlich abgesichert. Auch müsst ihr keine Angst haben, dass ihr den doppelten Betrag für eure Stromrechnung zahlen müsst, weil vergessen wurde euch bei dem alten Stromanbieter abzumelden.
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Wie kann ich Kosten für den Stromverbrauch von verschiedenen Geräten im Vorab berechnen?
Die Vorabberechnung der Kosten für den Stromverbrauch einiger Geräte ist wirklich sinnvoll. Vor allem bei solchen Geräten, die jeden Tag genutzt werden und bei welchen man den Verdacht hat, dass sie einen besonders hohen Stromverbrauch haben. Um den Wert zu ermitteln, gibt es verschiedene Wege und Mittel. Zum einen ist es möglich, den Verbrauch von dem Gerät selber abzulesen. Zum anderen besteht die Möglichkeit, aus verschiedenen Tabellen die Werte für die jeweiligen Geräte zu entnehmen. Bei diesen handelt es sich um Durchschnittswerte, die für die Berechnung allerdings sehr hilfreich sein können. So verbraucht ein Fernseher in einem durchschnittlichen Zwei-Personen-Haushalt in einem Jahr ungefähr 140 Kilowattstunden. Übersichten sind im Internet zu finden oder bei dem jeweiligen Lieferanten zu erfragen. Eine weitere Möglichkeit macht zwar mehr Arbeit, stellt aber eine der zuverlässigsten Methoden dar, den Verbrauch einzelner Geräte für einen bestimmten Zeitraum zu berechnen. Dafür schließt man für eine vorher festgelegte Zeit ein Strommessgerät an und ermittelt den Verbrauch. Dieser kann dann für den benötigten Zeitraum, zum Beispiel ein Jahr hochgerechnet werden. Wenn euer Stromverbrauch hoch ist, dann könnt ihr mit einem Stromvergleich herausfinden, wie ihr trotz hohem Stromverbrauch günstige Stromtarife beziehen könnt.
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Was ist unter Ökostrom zu verstehen? Und wer bietet ihn an?
Unter dem Begriff Ökostrom wird im Allgemeinen der Strom verstanden, der aus regenerativen Energiequellen hergestellt wird. Das heißt wiederum, dass die Quelle nicht versiegt und umweltfreundlich ist. In diesen Bereich gehören der Wind, das Wasser, die Sonne und verschiedene Biomassen, durch deren Verwendung elektrische Energie gewonnen werden kann. Herkömmlicher Strom wird hingegen meist aus fossilen Energieträgern hergestellt, die entweder sehr umweltschädlich, gefährlich oder nur noch für einen begrenzten Zeitraum verfügbar sind. Dazu gehören vor allem Braunkohle, Uran oder auch Steinkohle. Leider können die regenerativen Energiequellen bisher den hohen Strombedarf nicht decken. Doch wer bietet Ökostrom an? Mittlerweile bieten viele Energieversorger Ökostrom an, allerdings ist bei den meisten das Angebot zweigeteilt. Nur bei den wenigsten Unternehmen, darunter Greenpeace Energy, besteht das Angebot vollständig aus ökologischem Strom. Wer jedoch elektrische Energie aus ökologischer Erzeugung beziehen möchte, kann sich bei den einzelnen Unternehmen informieren. Auch in unserem Stromvergleich werden Stromtarife mit Ökostrom angeboten.
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Wie wird Strom in einem Wärmekraftwerk erzeugt?
Die Wärmekraftwerke zählen zu den größten Stromlieferanten Deutschlands. In einem solchen Kraftwerk wird Wärme in elektrische Energie umgewandelt. Zuallererst wird einer bestimmten Energiequelle Wärme entzogen und dann an einen anderen Stoff, wie zum Beispiel Wasserdampf, gebunden. Anschließend wird ein Teil der Wärme in einer Wärmekraftmaschine umgewandelt. Das bedeutet, dass sich der Wasserdampf ausdehnt und dadurch eine Wasserturbine antreibt. Abschließend erfolgt eine Ableitung des erhitzten Wasserdampfes aus der Wärmekraftmaschine, worauf er die Wärme an die Umgebung abgibt. Die Wärme wird dann in kinetische Energie umgewandelt und kann dann mithilfe eines Generators elektrische Energie, also Strom, erzeugen. In den meisten Fällen wird die benötigte Wärme gleich in den Kraftwerken durch die Verbrennung bestimmter Brennstoffe erzeugt. Es besteht allerdings auch die Möglichkeit, für diesen Teilschritt Solar- oder Erdenergie zu verwenden. Ein entscheidender Nachteil dieser Vorgehensweise ist die große Menge an erzeugter Wärme, die ungenutzt abgeleitet wird. In den Tarifübersichten der jeweiligen Stromtarife nach dem Stromvergleich könnt ihr sehen, zu wie viel Prozent der Strom aus Wärmekraft entsteht.
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Wie groß ist das deutsche Stromnetz?
Das Begriffspaar deutsches Stromnetz bezeichnet all diejenigen Leitungen, welche sich in Deutschland befinden und dem Stromtransport dienen. Die Einteilung erfolgt in Höchstspannungs-, Hochspannungs-, Mittelspannungs- und Niederspannungsleitungen. In Deutschland hat das Netz eine Größe von ungefähr 1,6 Millionen Kilometern. Dabei kann zwischen den Netzen unterschiedlicher großer Stromversorger unterschieden werden, die auch andere Anbieter ohne eigene Netze nutzen. So beträgt die Größe des Stromnetzes von RWE ungefähr 350000 Kilometern. Mit dieser Länge können rund 7,4 Millionen Menschen versorgt werden. Da verwundert es nicht, dass die Stromversorgungsunternehmen circa die Hälfte der gesamten Brancheninvestitionen, nämlich rund 28 Milliarden Euro, allein in die Wartung und den Ausbau von Stromleitungen investieren.
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Wie sicher ist die Stromversorgung?
Das deutsche Stromnetz gehört zu den sichersten der ganzen Welt. Im Durchschnitt müssen deutsche Bundesbürger lediglich einen Stromausfall bis zu 28 Minuten Länge im Jahr erdulden. Damit liegen sie weit über den Franzosen, die schon circa 59 Minuten im Jahr ohne Strom auskommen müssen. Zudem sind in Deutschland alle Bürger, die ihren Strom bezahlen können und dies auch tun, gesetzlich abgesichert. Bei einem Wechsel oder einem anderen nichtverschuldeten Ausfall der Stromversorgung, der nicht als Stromausfall klassifiziert werden kann, werden sie von ihrem Grundversorger beliefert. Bis auf wenige Ausfälle können dadurch Engpässe verhindert werden.
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Wie hoch ist der Stromverbrauch?
Wie hoch der individuelle Stromverbrauch ist, kann man nicht genau sagen. Ihr könnt ihn erfahren, indem ihr auf eurer letzten Stromrechnung nachseht. Allerdings reicht es in den meisten Fällen, sich an den Durchschnittswerten zu orientieren. So verbraucht ein durchschnittlicher Einpersonen-Haushalt in einem Jahr ungefähr 1600 Kilowattstunden, bei einem Zweipersonen-Haushalt steigt der Wert auf durchschnittlich 2800 Kilowattstunden. Der Dreipersonen-Haushalt kann bei durchschnittlich 3900 Kilowattstunden, der Vierpersonen-Haushalt bei 4500 Kilowattstunden und zu guter letzt der Fünfpersonen-Haushalt bei 5300 Kilowattstunden angesiedelt werden. Betrachtet man jedoch den Gesamtdeutschen Stromverbrauch in einem Jahr, kommt man auf durchschnittlich 450 Milliarden Kilowattstunden, von denen allein die Industrie ungefähr 240 Milliarden Kilowattstunden verbraucht. Der größte deutsche Stromerzeuger ist RWE, denn das Unternehmen produziert mehr als ein Drittel des Deutschen Bedarfes. Das heißt aber nicht, dass Ihr unbedingt die Stromtarife der RWE bevorzugen müsst. Natürlich solltet ihr den günstigsten nehmen und diesen findet ihr mit einem Stromvergleich heraus.
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Was ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz?
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz dient dazu, den Anteil an durch regenerative Energiequellen hergestellter Energie zu erhöhen. Denn häufig weigerten sich Unternehmen, die erneuerbaren Energien zu nutzen, da sich damit ein größerer Kostenaufwand verbindet. Das EEG besagt nun aber, dass die einzelnen Unternehmen verpflichtet sind, den Strom, der durch die Verwendung dieser erneuerbaren Energie erzeugt wird, abzunehmen. Zudem muss dieser Strom vergütet werden. Zwar entstehen den Versorgungsunternehmen anfangs Kosten, aber die Motivation, den Strom weiterhin umweltfreundlich zu erzeugen, steigt. Das Ziel dieses Gesetzes besteht darin, den Anteil an den regenerativen Energien in der Energieerzeugung bis zum Jahr 2010 auf 12,5 Prozent zu steigern. Bis 2020 soll der Wert auf mindestens 20 Prozent erhöht werden.
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Was versteht man unter Durchleitung?
Unter der Durchleitung versteht man im Allgemeinen den Transport des Stromes von der Erzeugung hin zu den Verbrauchern. Dieser Transport erfolgt über Stromleitungen, die jeweils einem Netzbetreiber gehören. Um den Strom über diese Leitungen transportieren zu dürfen, bezahlen die Versorger an den Netzbetreiber ein Nutzungsentgeld in einer bestimmten festgelegten Höhe, dieser ist in die Stromtarife mit eingebunden.
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Wozu braucht man einen Zweitarifzähler? Und wie funktioniert da der Wechsel?
Ein Zweitarifzähler dient dazu, den verbrauchten Strom in verschiedenen Tarifen abzurechnen. Denn Strom kann zu verschiedenen Zeiten unterschiedlich viel Geld kosten. Bezieht ein Haushalt zum Beispiel sowohl Tag- als auch Nachtstrom, muss jeder der einzelnen Tarife unterschiedlich abgerechnet werden. Denn der Nachtstrom ist günstiger, er wird über den Schwachlasttarif abgerechnet. Beziehen Haushalte Strom über unterschiedliche Tarife, ergeben sich bei einem Stromanbieterwechsel einige Besonderheiten. Denn es ist so, dass der neue Anbieter, sofern er kein Lokalversorger ist, die unterschiedlichen Stromtarife nicht mehr untereinander unterscheidet. Das heißt, dass der Strom zu jeder Zeit den gleichen Preis hat. Kunden, die sowohl einen Hauptzeit- als auch einen Nachtzeittarif haben, sollten prüfen, ob der Wechsel zu einem einzigen Tarif nicht vielleicht sogar günstiger ist. Allerdings ist es ratsam, sich vorher bei dem neuen Stromversorger zu informieren, ob Kunden mit einem Zweitarifzähler akzeptiert werden. Denn der Zähler und die gesamte Ausstattung bleiben gleich.
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Wer beliefert mich mit Strom, wenn ich nie den Anbieter oder das Stromprodukt gewechselt habe?
Wenn ihr nie den Stromanbieter gewechselt habt, dann befindet ihr euch in eurem ursprünglichen Versorgungsvertrag. Das heißt, dass ihr euren Strom von dem örtlichen Grundversorger bezieht. Als Grundversorger wird der Stromanbieter bezeichnet, der in einem bestimmten Netzgebiet die meisten Haushalte mit elektrischer Energie versorgt. In den meisten Fällen sind die Grundversorger, in deren Lieferungsbereich ihr euch befindet, die örtlichen Stromversorgungsunternehmen, zu denen unter anderem die Stadtwerke gehören. Eine Übersicht zu allen Stromanbietern findet ihr auf hier auf dieser Internetseite, wo ihr auch gleich den Stromvergleich vollziehen könnt, denn hier werden alle verfügbaren Stromtarife gegenübergestellt.
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Was ist, wenn ich technische Fragen oder Probleme in Bezug auf meinen Zähler oder die Leitungen habe?
Selbst wenn ihr euch für einen Wechsel zu einem anderen Anbieter entscheidet, kümmert sich doch der Grundversorger um euch. Das bedeutet, dass ihr zwar die Rechnung von einem anderen Anbieter erhaltet, der Service und die Wartungsarbeiten übernimmt jedoch der Grundversorger. Falls ihr Fragen oder Probleme habt, könnt ihr euch also an diesen wenden. Er ist ebenfalls dafür zuständig, euren Zählerstand abzulesen und euch bei Reparaturen zur Seite zu stehen. Selbst wenn die Versorgung des neuen Anbieters, aus welchem Grund auch immer, ausfällt und es sich nicht um einen kurzen allgemeinen Stromausfall handelt, springt der örtliche Grundversorger ein und übernimmt die Versorgung. Ihr könnt euch demnach ohne Probleme an euren örtlichen Versorger wenden.
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Was ist der Unterschied zwischen Netzbetreiber und Stromversorger?
Ein Netzbetreiber stellt das Netz, das heißt die Leitungen, durch welches der Strom transportiert werden soll, zur Verfügung. Der Betreiber ist lediglich für den ordnungsgemäßen Betrieb der Netze zuständig. Demnach muss er die Leitungen warten und Transportschwierigkeiten verhindern. Der Stromversorger hingegen speist den Strom in das öffentliche Netz ein. Er stellt also den Strom zur Verfügung. Es kann sein, dass der Netzbetreiber und der Stromversorger identisch sind. Das kommt vor allem bei den Stadtwerken vor. Ist ein Stromversorger nicht gleichzeitig auch der Netzbetreiber, dann zahlt er für die Nutzung der Leitungen beziehungsweise des Netzes ein Nutzungsentgelt.
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Was sind Sonderabschläge?
Sonderabschläge sind einmalige Zahlungen, die ein Versorgungsunternehmen verlangen kann, um auf die laufenden Stromtarife weitere Rabatte zu geben. Diese Einmalzahlungen können entweder zu Vertragsbeginn oder –ende fällig werden. Die Kunden können in den meisten Fällen zwischen der Höhe der Abschlagszahlung wählen. Je höher die Einmalzahlung ausfällt, desto größer können sich die Rabatte auf die Stromtarife gestalten. Das heißt, dass der Arbeitspreis mit der steigenden Summe des Sonderabschlages sinkt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie mit der Abschlagszahlung verfahren werden kann. Entweder wird der Sonderabschlag am Ende des Vertragsverhältnisses zinslos verrechnet beziehungsweise zurückerstattet oder auch mit den ersten Abschlagszahlungen in der vollen Höhe verrechnet. Dies kann auch für mehrere Sonderabschläge gelten, die nacheinander gezahlt werden. Ob ihr Sonderabschläge für verschiedene Stromtarife zahlen müsst, erfahrt ihr in den Tarifoptionen beim Stromvergleich.
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Was muss ich bedenken, wenn ich von meinem überregionalen Anbieter zu einem weiteren Alternativanbieter wechseln möchte?
Der Wechsel von einem überregionalen Stromanbieter verläuft in etwa so wie der Wechsel von einem örtlichen Stromanbieter zu einem Alternativversorger. Ihr müsst lediglich besonders auf die Kündigungsfristen und die Vertragslaufzeiten achten. Denn verpasst ihr die Kündigungsfrist, dann könnt ihr den Anbieter erst wieder nach dem Verlauf der Vertragslaufzeit, also erst wieder zu der neuen Kündigungsfrist kündigen. Mitunter kann die Vertragslaufzeit bis zu einem Jahr betragen.
- Wann sollte ich den Zählerstand notieren?
Den Zählerstand solltet ihr auf jeden Fall am Wechseltag und vor jeder Preiserhöhung notieren. Dadurch habt ihr immer einen genauen Überblick und könnt eine taggenaue Abrechnung nachvollziehen.
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Ist ein Anbieterwechsel bei Wärmepumpen möglich?
Derzeit ist das Angebot an Stromversorgern für Wärmepumpen noch eher begrenzt. Unter anderem haben sich die örtlichen Versorger zusätzlich auf diesen Bereich spezialisiert. Sie bieten zudem in den meisten Fällen die günstigsten Stromtarife. Da die Auswahl auf eher wenige Lieferanten beschränkt ist, versucht die Bundesnetzagentur auch in diesem Bereich das Angebot zu erweitern. Demzufolge gestaltet sich der Stromanbieterwechsel auch nicht so einfach wie bei herkömmlichen Verbrauchern. Es gibt einiges zu beachten. In zwei Fällen kann der Wechsel erfolgen. Nämlich dann, wenn eine Pumpe dauerhaft mit Strom versorgt wird. In diesem Fall ist es möglich und ratsam, sich auf die Suche nach einem günstigen Alternativanbieter zu machen. Auch wenn die Pumpe an einen eigenen Stromzähler angeschlossen ist, kann ein Wechsel des Versorgers für den Haushaltsstrom unabhängig davon gewechselt werden. Allerdings gibt es ebenfalls Fälle, in denen sich ein Wechsel des Anbieters nicht realisieren lässt. Wenn die Pumpe zu Spitzenlastzeiten von der Stromversorgung genommen wird, kann der meist günstige Strom der Grundversorger aufgrund der hohen Durchleitungsgebühr nicht unterboten werden. Zudem macht die Technik einen Wechsel unmöglich. Derzeit bieten ausschließlich die Lokalversorger günstige Sondertarife für Wärmepumpen. Wenn der örtliche Lieferant allerdings nicht über einen gesonderten Tarif verfügt, dann werden die Verbraucher mit einer Wärmepumpe in die herkömmlichen Haushalts-Stromtarife eingestuft. Herausfinden könnt ihr das mit einem kostenlosen Stromvergleich.
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Ist ein Anbieterwechsel bei Nachtspeicherheizungen möglich?
Prinzipiell verläuft der Anbieterwechsel bei Nachtspeicherheizungen wie bei herkömmlichen Haushalten. Nach dem Stromvergleich sind lediglich ein paar Besonderheiten zu beachten. Eine Nachtspeicherheizung unterscheidet zwischen dem teuren Tag- und dem günstigeren Nachtstrom. Das heißt, dass immer ein Zweitarifzähler oder aber auch zwei Eintarifzähler an die Nachtspeicherheizung gebunden sind. Bei den Eintarifzählern stellt der Wechsel gar kein Problem dar. Bei den Zweitarifzählern ist es ratsam, sich vorher bei dem neuen Lieferanten darüber zu erkundigen, ob Zweitarifzähler überhaupt beliefert werden. Eine Unterscheidung zwischen Tag- und Nachtstrom machen lediglich die Lokalversorger. Wollt ihr hingegen zu einem überregionalen Stromlieferanten wechseln, fällt der günstige Nachtstrom weg und ihr werdet in die herkömmlichen Haushalts-Stromtarife eingestuft.
