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Zuschlag für E-Auto in Baden-Württemberg

Die Regierung des Bundeslandes will ein Förderprogramm entwickeln um den Bau von Hybrid- und Elektrofahrzeugen voranzutreiben. EnBW-Chef Hans-Peter Villis kündigte an, dass der Energieanbieter zweistellige Millionenbeträge in den Aufbau eines Netzes an Stromladestationen investieren wolle.

Fördermaßnahmen dringend notwendig aber Strom darf nicht unsauber sein

Umweltschützer befürchten, dass die Energie für die Ladestationen aus Kohlestrom kommen könnte. Bis Ende des Jahres soll das Programm Baden-Württembergs zur Förderung umweltschonend getankter Fahrzeuge konkrete Formen annehmen und dem Kabinett vorliegen. Ministerpräsident Günther Oettinger betrachtet die Entwicklung und Markteinführung alternativer Möglichkeiten für den Fahrzeugantrieb als Basis für den weiteren wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen und eine umweltfreundliche Mobilität.

Im Staatsministerium soll nun eine Stelle “Elektromobilität” geschaffen werden. Wirtschaftsminister Ernst Pfister (FDP) erklärte, dass Baden-Württemberg ein "Schaufenster für alltags- und massentaugliche Hybrid- und Elektrofahrzeuge" werden solle, weil zahlreiche renommierte Firmen und Institute ihren Sitz in dem Bundesland hätten. Dadurch könnten alle Sektoren von der Fahrzeugs- und Antriebsentwicklung bis hin zur Aus- und Weiterbildung abgedeckt werden, was aber von klaren Strukturen und Förderungen abhänge.

Batteriebetriebene Elektroautos könnten dann künftig nachts via Internet über ein spezielles Anreiz- und Marktsystem aufgeladen werden, so Pfister, weil Strom da billiger ist. Im Gegenzug könnten Fahrzeuge, die tagsüber geparkt sind, Energie ins Netz zurück geben. Der Landesnaturschutzverband kritisierte allerdings, dass die Umweltfreundlichkeit der Elektrowagen anzuzweifeln sei, wenn der Strom aus Kohlekraftwerken komme. Die CO2-Emission nehme sich dann nicht mehr viel zu der eines herkömmlichen Verbrennungsmotors.

Wenn dann durch die Nachfrage nach Elektroautos der Strombedarf steige sei auch eine Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke zu befürchten, was diese dann gut begründen könnten. Die Energieversorgung über Ökostrom müsse daher grundlegend verbessert und ausgebaut werden, damit das Elektrofahrzeug wirklich ökologisch angetrieben werden kann. EnBW-Chef Villis setzt sich für eine starke Förderung der Entwicklung von elektrisch betriebenen Wagen in Baden-Württemberg ein, da sie ein ähnlich hohes Wachstumspotential habe wie die Erneuerbaren Energien.

geschrieben am: 05.10.2009