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Laut bne sind Netzentgelte schuld

Aus einer aktuellen Analyse des Bundesverbandes Neuer Energieanbieter (bne) geht hervor, dass auch im nächsten Jahr zusätzliche Stromkosten in Milliardenhöhe zukommen. Hintergründe sind zum einen die undurchsichtige Regulierungspraxis der Bundesnetzagentur sowie die verwässerte Verordnungsgrundlage.

Gemeinsam für ein transparentes Stromnetz

Dies bestätigte auch der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Nun fordern sie gemeinsam eine transparente Regulierungspraxis sowie eine Verschärfung der sogenannten Anreizregulierung als gesetzliche Grundlage.

Gerade die Entscheidungsgründe der Bundesnetzagentur werden häufig verschleiert. Netzbetreiber, welche Netzentgelte für die kommende Periode beantragen, werden von der Netzagentur zurückgehalten, ebenso wie die Genehmigungen darüber. Bne-Geschäftsführer Robert Busch fordert, dass die Geheimhaltungs- und Verzögerungspraxis unverzüglich beendet werden müsse. Durch die Verschleierungstaktik werden die anfallenden Netzentgelte viel zu kurzfristig veröffentlicht und in manchen Fällen sogar rückwirkend angepasst. Somit ist für Stromanbieter und Kunden nicht offensichtlich, welche Zusatzkosten möglicherweise vermeidbar wären.

Bne und vzbv kritisieren aber auch den Gesetzgeber, welcher mit einer „windelweichen“ Anreizregulierungsverordnung (ARegV) eine komplett unzureichende rechtliche Grundlage für die Netzregulierung geschaffen hat. Beide Verbände fordern eine Nachbesserung von seitens der Gesetzgeber zum Beginn der neuen Legislaturperiode, um weitere Kostensteigerungen eindämmen zu können.

geschrieben am: 21.09.2009