Asse enthält enorm viel Plutonium

31.8.2009 | Redaktion:

In dem maroden Atommülllager Asse bei Wolfenbüttel (Niedersachsen) sind insgesamt dreimal soviel Plutonium eingelagert worden als zunächst angenommen. Nach Angaben des Bundesministeriums lagern in dem ehemaligen Salzbergwerk knapp 28 Kilogramm des giftigen und radioaktiven Schwermetalls. Bislang war man von lediglich 9,6 Kilogramm Plutonium ausgegangen.

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Schwerer Rechenfehler bringt neuen Ärger um die Asse

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) ist es ein Rätsel, wie man sich bei einem derart gefährlichen Element so gravierend bei der Mengenangabe täuschen kann. Ein Arbeitsteam des Helmholtz Zentrums München, dem die Asse bis Dezember 2008 unterstanden hatte, war zu dem neuen Ergebnis gekommen, und das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat die Menge von 28 Kilogramm inzwischen bestätigt. An der Vorgabe von rund neun Kilogramm war laut Bundesministerium ein Übertragungsfehler zwischen einer Abteilung des Forschungszentrums Karlsruhe und dem Helmholtz Zentrum schuld- der damals zuständigen Gesellschaft für Strahlenforschung in der Asse.
 
Nun waren die eingelagerten Abfälle noch einmal überprüft und dabei 28 Kilogramm Plutonium entdeckt worden. Gabriel bemängelte die fehlende Zuverlässigkeit der Angaben zum Asse-Inventar und fordert eine komplette Neuerfassung des eingelagerten Mülls durch das BfS, weil die Stilllegung des maroden Atommülllagers maßgeblich davon abhänge. Zudem solle auch die CDU begreifen, dass im Bezug auf die Asse keine Panik gemacht werde, sondern dass sie eine ernste Gefahr darstelle. Mehr als 126 000 Fässer mit schwach oder mittelstark strahlendem Atomabfall sind in der Asse eingelagert, die aufgrund ständiger Laugenzuflüsse einzustürzen droht. Schon seit einiger Zeit ist der Salzstock immer wieder in den Schlagzeilen, weil immer neue Ungereimtheiten zu den radioaktiven Abfällen ans Tageslicht kommen.

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