Steigende Strompreise durch bestes Sommerwetter

25.7.2013 | Redaktion:

Der Sommer hat Deutschland voll im Griff. Hohe Temperaturen, durchgehend sonnige Tage und ein geringes Windaufkommen lassen aber die Strompreise steigen. Denn zwar produzieren die Solaranlagen auf einem Jahreshöchststand, aber die Windräder bleiben deutlich unter der für diese Jahreszeit üblichen Produktionsmenge. Hinzu kommt der steigende Strombedarf aufgrund der hohen Temperaturen.

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Steigende Strompreise durch bestes Sommerwetter

Solaranlagen unter Vollauslastung


Für die Betreiber von Solaranlagen läuft der Sommer bisher sehr gut. Wie eine Sprecherin des Stromnetzbetreibers Tennet mitteilte, wurden am vergangenen Sonntag 22.300 Megawatt Solarstrom erzeugt, was dem bisherigen Höchststand dieses Jahres entspricht. Zudem gab der Stromerzeuger EnBW an, dass die herkömmliche Stromproduktion aufgrund der großen Menge von Solarstrom, der in das Netz eingespeist wird, gedrosselt werde. Trotz des wachsenden Solarstromangebots und der damit einhergehenden Reduzierung der CO2-Emissionen steigen jedoch die Strompreise.


Flaute bei Windkrafträdern


Das geringe Windaufkommen sorgt dafür, dass aktuell nicht einmal fünf Prozent der installierten Windkraft-Leistung ausgeschöpft werden. Beispielsweise wurden deutschlandweit am Montag lediglich 25 Gigawattstunden Windstrom in das deutsche Stromnetz eingespeist, wie EnBW bekannt gab. Bei normaler Wetterlage würden im Juli bis zu 90 Gigawattstunden eingespeist. Da Windräder einen größeren Anteil (7,3 Prozent Ende 2012) am deutschen Strommix haben (Solarstrom lag bei 4,6 Prozent), entsteht eine Diskrepanz. Die fehlende Menge müsse nun an der Strombörse aufgekauft werden. Somit steigt die Nachfrage, was wiederum für einen Preisanstieg sorgt.

Steigender Strombedarf


Infolge der hohen Temperaturen steigt der Strombedarf deutlich an. Klimaanlagen und Kühlanlagen laufen aktuell auf Hochtouren. Allein am Mittwoch ist der Strombedarf im Vergleich zum Mittwoch der Vorwoche um vier Prozent angestiegen. Eine Trendwende ist vor dem Hintergrund der weiter steigenden Temperaturen nicht zu erwarten. Ob die Verbraucher mit steigenden Strompreisen rechnen müssen, ist noch nicht klar. Zwar betonen die Stromkonzerne stets, dass sie langfristig an den Spotmärkten einkaufen und somit kurzfristige Preisänderungen keine Auswirkungen haben, allerdings kam es in der Vergangenheit bereits zu Strompreiserhöhungen infolge von Preisanpassungen an den Spotmärkten für Strom.

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