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W-LAN vielleicht bald per Stromleitung

Wenn die heimische W-LAN- Verbindung durch dicke Wände gestört wird, können Netzwerkadapter für die Stromleitung helfen. Sie funktionieren in der Regel wie ein normales Kabel, und man kann in jedem Raum mit Steckdose einen solchen Internetzugang einrichten. Das wäre beispielsweise für Räume optimal, die weit vom Router weg sind und daher schlechten W-LAN- Empfang haben.

Man kann Internet dann auch über Funk oder die Netzwerkadapter für die Stromleitung aktivieren. Sie schicken Daten des PCs oder Routers als hochfrequente Signale durch die Stromkabel, sodass man in jedem Raum per Steckdose im Internet surfen kann. Die Zeitschrift “Computerbild” hat in der Ausgabe 08/2009 allerdings eine Studie veröffentlicht, nach der alle zwölf getesteten Adapter zu starke Störsignale auf den Stromkabeln hinterlassen. Das kann elektrische Geräte in ihrem Betrieb stören. Außerdem sind zehn der zwölf Testmodelle nur durch ein Standardpasswort vorgesichert, sodass sich andere Nutzer leicht von außen in das Stromnetzwerk einloggen können.

Testsieger wurde der Netgear XAVB101 zum Preis von 99 Euro mit einer Datenübertragungsrate von maximal 200 Megabit pro Sekunde (Mbps). Das Modell MSI Mega ePower Duo Kit Version II zum Preis von 69 Euro erreichte immer noch gute 85 Mbps. Das Powerline AV Starter Kit mit 200 Mbps wurde hingegen als bedenklich eingestuft, weil es einen Stromschlag oder Brand auslösen kann. Ähnlich gefährlich ist laut der Untersuchung auch das Belkin Powerline AV 85 Mbps Starter Kit. Es fielen zwar nicht alle Adapter dieses Typs beim Sicherheitstest durch, der Hersteller hat allerdings angekündigt, die Geräte zurückrufen zu wollen.

geschrieben am: 04.07.20009