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Energiewende - NABU gegen Kürzung Solarförderung

Der Naturschutzbund Deutschland übt an den Plänen der schwarz-gelben Koalition Kritik, einen Systemwechsel im Hinblick auf die Förderung erneuerbarer Energien und eine Kürzung der Förderung von Photovoltaikanlagen anzustreben. Das geht aus einer Pressemitteilung vom 25. Januar hervor. Stattdessen seien verlässliche Rahmenbedingungen und eine große Investorenvielfalt notwendig, um die Rahmenbedingungen für den Umbau der Stromversorgung sicherzustellen.

NABU gegen Abschaffung des EEG

NABU-Präsident Olaf Tschimpke spricht sich entschieden gegen die Pläne der schwarz-gelben Koalition aus, kurze Zeit nach dem Beschluss des Atomausstiegs das Erneuerbare Energien Gesetz abschaffen zu wollen. Seiner Meinung nach bietet das EEG die einzige Garantie für den tatsächlichen Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland. Außerdem sorge das EEG dafür, dass eine schrittweise Verdrängung der Kohlekraftwerke erfolge. Außerdem müsse man von einer drastischen Kürzung der Photovoltaikförderung absehen, da diese eine wichtiger Bestandteil der angestrebten Energiewende seien.

Stattdessen würde sich der weitere Ausbau der Photovoltaik stark verringern, was ebenfalls nicht zu einer Entlastung der Verbraucher von der EEG-Umlage führen würde. Tschimpke sieht eine Möglichkeit, die Energiewende zu vollziehen, darin, den Ausbau der Photovoltaik fortwährend zu gestalten. Das bedeutet zugleich, dass auch die Kürzungen kontinuierlich erfolgen müssen. Zudem plädiert der NABU dafür, Freiflächenanlagen zu begrenzen und mögliche Mitnahmeeffekte beim Eigenverbrauch zu reduzieren.

Gerechte Verteilung von Kosten und Nutzen

In der Vergangenheit wurden immer wieder große Unternehmen von der EEG-Umlage befreit. Allerdings profitieren vor allem die sogenannten Großverbraucher aus der Industrie davon, dass die Wind- und Solarenergie an der Strombörse niedrige Preise erreichen. Aktuell ist es deshalb so, dass die privaten Haushalte die EEG-Umlage nahezu allein tragen. Durch die Befreiung der Unternehmen stieg die EEG-Umlage für die Privathaushalte zusätzlich an.

Der NABU weist darauf hin, dass die ungerechte Verteilung der Kosten zu Lasten der privaten Verbraucher, die durch die Befreiung der Unternehmen von der EEG-Umlage und den Netznutzungsentgelten zu Stande kommt, durch die Einbeziehung der Unternehmen in die Kosten besser teilweise umgelagert werden könnte.

geschrieben am: 25.01.2012