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Strom - Exporte aus Frankreich für Deutschland

Die deutsche Energiewende hat Frankreich zu einem Stromexporteur für Deutschland gemacht. Im vergangenen Jahr lieferte Frankreich rund 10,8 Terawattstunden elektrischen Strom nach Deutschland. Wie aus einer Mitteilung der Nachrichtenagentur AFP vom 19. Januar hervorgeht, welche sich auf eine Pressemitteilung des französischen Stromnetzbetreibers RTE vom Donnerstag beruft, hätte Deutschland 8,4 Terawattstunden Strom nach Frankreich geliefert.

Deutschland importiert französischen Strom

Obwohl Deutschland im Rahmen der angedachten Energiewende im Jahr 2011 knapp 10,8 Terawattstunden Strom aus Frankreich importiert hat, exportierte Deutschland wiederum insgesamt 8,4 Terawattstunden nach Frankreich. Demzufolge liegen die Stromexporte Frankreichs nach Deutschland als die deutschen Exporte nach Frankreich. Die deutsche Energiewende macht das Nachbarland zu einem Stromexporteur. RTE verzeichnete im vergangenen Jahr ein Exportplus von 55,7 Terawattstunden. Der Wert entspricht dem Stand aus 2007. Bisher galt Frankreich immer als Stromimporteur.

Stromimporte aus Deutschland vor allem im Winter

Bisher war es so, dass Frankreich vor allem im Winter auf Stromlieferungen aus Deutschland zurückgreifen musste. Der Stromverbrauch ist dann besonders hoch, weil die meisten französischen Haushalte und Betriebe mit Elektroheizungen gewärmt werden. Vor allem zu den Spitzenlastzeiten, meist ab 19 Uhr, muss Frankreich im Winter Strom importieren, obwohl das Land ganzjährig Atomstrom produziert.

Frankreich gilt als der größte Atomstromproduzent Europas. Bei den diesjährigen milden Temperaturen im Winter musste jedoch nicht so viel Strom importiert werden, weshalb der, durch die deutsche Energiewende und die damit einhergehende Abschaltung von insgesamt acht AKW befürchtete, Engpass ausblieb.

Mitteilung der Nachrichtenagentur AFP vom 19.01.2012