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Strompreise steigen durch Solarstrom Ausbau

Laut einer Pressemitteilung des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) vom 12. Januar steigen die Strompreise zukünftig weiter an. Verantwortlich dafür zeichnet vor allem der Solarstrom-Ausbau, so der Bundesverband Solarwirtschaft e. V. Nach Einschätzung des Verbandes wird der Anteil des aus Solarenergie erzeugten Stroms im Strom-Mix in den kommenden vier Jahren um bis zu 70 Prozent ansteigen. Aktuell liege der Anteil bei knapp vier Prozent und werde sich bis 2016 auf gut sieben Prozent steigern, was eine Preissteigerung von rund zwei Prozent zur Folge haben wird.

Kosten für Photovoltaikausbau unter Kontrolle

Gemeinsam mit der Prognos AG Berlin hat der Bundesverband Solarwirtschaft am Donnerstag in einer Kurzvorstellung bekannt gegeben, dass mit steigenden Stromkosten in den kommenden Jahren zu rechnen ist. Bis 2016 wird der Anteil der aus Solarenergie erzeugten elektrischen Energie im allgemeinen Strommix auf insgesamt sieben Prozent ansteigen. Nach Ansicht des Bundesverbandes hat dies zur Folge, dass die Stromkosten im Allgemeinen um gut zwei Prozent ansteigen werden. Allerdings machte Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft, darauf aufmerksam, dass die Förderkosten für den Ausbau der Photovoltaik durch die bereits bestehenden Förderkürzungen unter Kontrolle seien.

Er verwies in Berlin weiterhin darauf, dass die Investitionen, die für den weiteren Ausbau der Photovoltaik notwendig sind, kaum noch steigen werden, sich aber merklich auszahlen werden. In den vergangenen drei Jahren seien die Förderungen bereits um die Hälfte gekürzt worden. In diesem Jahr ist eine weitere Kürzung der Photovoltaikförderung um weitere 27 Prozent angedacht.

Kaum Einsparung durch Mengenbegrenzung

Neben den Auswirkungen der weiteren Förderkürzungen in Bezug auf den Ausbau von Photovoltaikanlagen hat die Prognos AG zudem untersucht, welche Auswirkungen eine Mengenbegrenzung haben würde und kam zu dem Schluss, dass die Kosteneinsparungen bis 2016 bei lediglich einem Prozent des Verbraucherstromtarifs lägen. Diese Vorgehensweise würde jedoch verschiedene Nachteile mit sich bringen.

Frank Peter, Projektleiter Energiewirtschaft bei der Prognos AG, macht unter anderem auf den möglichen Arbeitsplatzabbau und Verluste durch Anlageinvestitionen, den Branchenumsatz, Steuereinnahmen sowie durch den Technologievorsprung aufmerksam. Aufgrund der Vorteile sei die Photovoltaik für die Umsetzung der Energiewende unverzichtbar, meint Körnig. Aus diesem Grund soll bis zum Jahr 2020 der Anteil der Solarbranche am deutschen Stromverbrauch auf über zehn Prozent ansteigen.

Pressemitteilung des Bundesverbandes der Solarwirtschaft e. V. vom 12.01.2012