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Ökostrom aus Pflanzenöl?

Das Bundeskabinett hat jetzt in Berlin beschlossen, dass Ökostrom ab 2010 nur noch mithilfe umweltfreundlicher Pflanzenöle erzeugt werden darf. Laut Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) wurde dieser Entscheid innerhalb der EU in Rekordzeit umgesetzt, was zeige, dass Deutschland viel an der ausschließlichen Vergütung ökologisch produzierter Biomasse liege.

Landeswirtschaftsministerin Ilse Aigner (CDU) erklärte, dass in der Vergangenheit auch Regenwald vernichtet worden sei um die Pflanzenöle zur Herstellung von Ökostrom zu gewinnen. Auf der Grundlage internationaler Standards wolle man ab jetzt dagegen vorgehen. Nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz gibt es eine Vergütung für Raps-, Palm-, und Sojaöl. Diese Rohstoffe sollen künftig so produziert werden, dass bei der Stromherstellung mindestens 35 Prozent weniger CO2 entstehen als z.B. bei Kohle oder Erdgas.

Bis 2018 soll diese Vorgabe auf 60 Prozent steigen, und die Ölpflanzen dürfen nach Informationen des Bundesumweltministeriums nicht mehr in Regenwäldern oder Feuchtgebieten angebaut werden. Zudem verschärft Deutschland die Anforderungen der Europäischen Union, da so früh wie möglich so viel Kohlendioxid wie möglich eingespart werden soll. Die Zustimmung des Bundestags steht aber noch aus.

geschrieben am: 20.06.2009