TÜV geprüfter Stromvergleich!

KWh
  • Garantierter bester Preis!
  • Bonus auch bei Wechsel nach 1. Jahr
  • Wir übernehmen die Kündigung
  • Option gebührenfreier Autopilot
  • Erinnerung durch Tarifwecker
  • Alarm Preiserhöhung

Weltweite Stromversorgung unsicher

Die internationale Energieagentur (IEA) veröffentlichte ihren Welt-Energiereport „World Energy Outlook 2011“. Demnach wird die weltweite Energieversorgung in den nächsten Jahren immer „unsicherer, ineffizienter und klimaschädlicher“, wie die „Welt Online“ berichtet. Denn der Energiebedarf steigt voraussichtlich um ein Drittel bis 2035.

Subventionen vervierfachen

Die Energienachfrage wird bis zum Jahr 2035 um ein Drittel steigen – trotz der Umsetzung der ambitionierten Ziele der Regierung bezüglich Einsparungen und Effizienz. Das benötigte Öl, die Kohle und das Gas wird dann zu gut 90 Prozent aus Schwellenländern wie China importiert. „Wachstum, Wohlstand und Bevölkerungszunahme werden den Energiebedarf in den kommenden Jahrzehnten unabwendbar ansteigen lassen“, so die IEA-Direktorin Maria van der Hoeven, „Die Regierungen müssen schärfere Maßnahmen ergreifen, um mehr Investitionen in effizientere und klimafreundlichere Technologien auszulösen.“ Das in Paris sitzende IEA fungiert als Prognose-Institut der Organisation für Wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD), welche wiederum ein Zusammenschluss der großen Industrieländer ist. Ihrer Prognose zufolge wird der weltweite Energiebedarf bis 2035 nicht von den erneuerbaren Energien gedeckt werden können. Auch werde der Antail fossiler Brennstoffe lediglich von 81 auf 75 Prozent fallen. Öko-Energien werden ihren Anteil nur von 13 auf 18 Prozent steigern können. Doch schon für diese Steigerung bräuchte es Beihilfen in Höhe von 250 Milliarden Dollar pro Jahr. Derzeit betragen sie 64 Milliarden Dollar. Dies würde eine Vervierfachung der Subventionen bedeuten.

Verbraucherinvestitionen relativiert?

Die Steigerung der Subventionen für erneuerbare Energien relativiert sich, dem Bericht zufolge, im Verhältnis zu den Beihilfen der Länder für fossile Brennstoffe. Regierungen rund um den Globus gaben angeblich 409 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr aus, um die gestiegenen Öl- und Gaspreise den Bewohnern ihrer Länder zu ersparen. Die Energiesubventionen überstiegen die des Vorjahres somit um 109 Milliarden Dollar. Sie könnten bis 2020 sogar auf weltweit 660 Milliarden Dollar ansteigen wenn die Politik ihren Kurz nicht ändert. Die Agentur warnt vor negativen Auswirkungen auf Staatsfinanzen und den Klimaschutz durch die Anreize zur Energieverschwendung.

geschrieben am: 10.11.2011