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Was lohnt bei Umstellung der Heizung?

Wer sein Haus mit umweltschonenden Energieanlagen wie Solarzellen, Wärmepumpen oder Holzpelletheizung ausstattet, wird staatlich gefördert, aber laut der Deutschen Energie-Agentur dena lohnen sich nicht alle Anlagen für jeden. Hier ein Überblick was sich für wen lohnt, und wie schnell die Kosten wieder drin sind.

Wer eine Solaranlage besitzt, kann den Heizkessel im Sommer komplett abstellen. Eine Solarthermieanlage fängt die Wärmestrahlung ein und heizt nicht nur kostengünstig die Räume, sondern sorgt auch für warmes Wasser. Pelletöfen und Wärmepumpen beziehen ihre Energie aus Holz bzw. anteilig aus Unterwärme, und der Einbau dieser Anlagen wird staatlich unterstützt. In Neubauten muss die Wärme seit dem 01. Januar 2009 zumindest teilweise aus erneuerbaren Energien gewonnen werden.

Bei einem unsanierten Einfamilienhaus von 150 Quadratmetern Fläche rentiert sich beispielsweise eine Solaranlage nach acht Jahren. Damit können bis zu 60 Prozent der Energie für warmes Wasser durch die Sonne erzeugt werden. Wer alte Heizkessel durch neue ersetzt, spart zusätzlich Strom und damit Kosten. Die Investitionskosten liegen bei etwa 10 000 Euro. Das Marktanreizprogramm (MAP) mit Basisförderung und Kesselbonus steuert immerhin 785 Euro als Zuschuss bei. Wenn man jährliche Einsparungen bei den Energiekosten von 1120 Euro zugrunde legt, rechnet sich die Solarthermie-Anlage also nach acht Jahren.

Eine Pelletheizung mit dazugehörigem Pelletlager kostet laut dena etwa 17 000 Euro und wird staatlich mit 2700 Euro gefördert. Wenn man davon ausgeht, dass die Energiekosten pro Jahr sechs Prozent steigen, rentiert sich diese Anlage nach sieben Jahren. Wärmepumpen nutzen die Umgebungswärme im Erdreich, dem Wasser oder der Luft. Je höher die Umgebungstemperatur und je niedriger die zum Heizen benötigte Temperatur, desto effektiver arbeitet eine solche Pumpe.

Der Einbau einer Erdwärmepumpe kostet etwa 16 000 Euro, Luftwärmepumpen sind etwas günstiger. Wer sein Haus modernisieren, energieeffizient dämmen und mit einer Wärmepumpe installieren lässt, muss mit Kosten von etwa 47 000 Euro rechnen. Hier schießt das MAP 3000 Euro zu, die KfW-Förderbank sogar 4700 Euro. Die Energiekosten können hier um 85 Prozent gesenkt werden, und bei einer Steigerung der Strompreise um sechs Prozent im Jahr, lohnt sich die Modernisierung nach 13 Jahren.

geschrieben am: 18.06.2009