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Strom wird im Winter auch in Frankreich knapp

Laut einer Studie könnte diesen Winter der Strom in Frankreich knapp werden. Grund: Der deutsche Atomausstieg. Wie die Untersuchung der Beratungsgesellschaft Capgemini verkündete, gehört Frankreich im Normalfall zu den ganzjährigen Exportländern. Bei einem strengen Winter ist das Land jedoch selbst auf Importe aus Deutschland angewiesen. Wie die „Welt“ berichtet, betreibt Frankreich insgesamt 58 Atomreaktoren.

Engpässe während der Spitzenverbrauchszeiten

In den kalten Wintermonaten erhielt Frankreich schon öfters Strom aus Deutschland. Der Lieferant wird vermutlich in diesem Jahr jedoch wegfallen, da im Zuge des Atomausstiegs bereits 8 deutsche Reaktoren stillgelegt wurden. Aus diesem Grund besteht eine Bedrohung der Stromversorgung - und das nicht nur in diesem Winter. Die Chefin für die internationalen Energiemärkte bei Capgemini, Colette Lewiner, gab bekannt, dass es besonders während der Spitzenverbrauchszeiten zu Engpässen kommen könnte. Sollte die Temperatur nur ein Grad unter die Durchschnitttemperatur sinken, ist Frankreich auf einen Stromimport von 2300 Megawatt angewiesen. Laut Angaben des französischen Netzbetreibers RTE entspricht das einer Produktion von über zwei Atomreaktoren.

Deutschland entfällt bei Strombedarf

Capgemini-Manager Lewiner gab bekannt, dass Frankreich bei extrem kalten Temperaturen der Strom vor allem aus Deutschland importiert wird. Beispielsweise wurden letzten Winter etwa 8000 Megawatt importiert. Doch auf Deutschland kann sich Frankreich in diesem Winter auf keinen Fall verlassen. Lewiner schlussfolgerte, dass die Situation diesen Winter angespannter sein wird. Lewiners Ansicht nach hängt es allerdings von der Entwicklung der Temperaturen ab, ob es zu Stromengpässen in Frankreich kommt. Von Bedeutung ist zudem auch, ob die Kraftwerke problemlos funktionieren.

geschrieben am: 27.10.2011