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Gesetzesänderung versäumt: Nun steigen Stromkosten

Unzählige deutsche Stromnetzbetreiber kündigten bereits an, dass sie die Preise erhöhen werden. Ingesamt sollen die Kunden ab nächstem Jahr bis zu zwei Milliarden Euro dazu zahlen. Schuld daran ist vermutlich eine Gesetzesänderung, welche die Bundesregierung versäumte, vorzunehmen. Wie die „Frankfurter Rundschau“ berichtet, müssen die Strom- und Gaskunden somit tiefer in die Tasche in die greifen.

Endkunden müssen für die Erhöhung aufkommen

Im Juni dieses Jahres war es aufgrund eines Urteils des Bundesgerichtshofs (BGH) für die Betreiber der Strom- und Gasnetze möglich, ab nächstem Jahr weitere zwei Milliarden Euro von den Energieverbrauchern zu verlangen. Einige Experten aus dem Umfeld der Bundesnetzagentur bestätigten das. Nun kündigten unzählige Netzbetreiber aus Deutschland an, dass sie ihre Preise erhöhen werden. Im Normalfall müssen die Endkunden für diese Erhöhungen aufkommen. Der Energiekonzern Vattenfall erhöht beispielsweise in Berlin die Netzentgelte um etwa 0,5 Cent pro Kilowattstunde.

Kosten mussten bisher um 1,25 % gesenkt werden

Im Juni hatte der Bundesgerichtshof die entscheidenden Teile, welche die Regulierung der Netzentgelte regulieren, für ungültig erklärt. Aus diesem Grund können die Netzbetreiber die Preise nun in die Höhe steigen lassen. Bisher hatten die Netzbetreiber die Pflicht, ihre Kosten jährlich um 1,25 Prozent zu reduzieren. Durch das Gericht wurde diese Regelung jedoch verworfen. Die Folgen könnten sein, dass bis zu zwei Milliarden Euro zusätzliche Belastungen auf die Strom- und Gaskunden zukommen.

geschrieben am: 17.10.2011