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Ökostromtarife oft nur Mogelpackung

Die Ökostromtarife können seit der Atomkatastrophe in Japan eine erhöhte Nachfrage verbuchen. Wenn es nach den Meinungen der Verbraucherschützer geht, ist die ökologische Wirkung dieser Angebote jedoch oft eher gering. Die Mehrzahl der deutschen Ökostromangebote wurden somit von den Verbraucherschützern kritisiert. Andrée Böhling, Energieexperte bei der Umweltorganisation Greenpeace, verkündete, dass es unter den Ökostromangeboten zahlreiche Mogelpackungen gibt.

Energieanbieter deklarieren Strom um

Oft kommt es vor, dass der Strom, welcher aus Atomreaktoren stammt, von den Energieanbietern einfach umdeklariert wird. Dabei bieten die sogenannten Recs-Zertifikate die Grundlage, um den Etikettenschwindel möglich zu machen. Die Zertifikate werden sozusagen an die Strompakete angeheftet. Die Grüne Energie kann dabei als Ökostrom betitelt werden; der Strom der aus Kohlemeilern kommt als fossile Energie.

Ökozertifikate werden gekauft und dem Strom angeheftet

Die Zertifikate können allerdings getrennt von den Strommengen gehandelt werden, die ihnen zugrunde liegen. Die Energieversorger haben somit die Möglichkeit, Ökozertifikate aus den Gegenden zu kaufen, in denen es viel Ökostrom gibt. Diese können sie dann dem Strom anheften, der aus deutschen Kohlekraftwerken kommt, berichten die „Stuttgarter Nachrichten“. 90 Prozent der Ökostromangebote dürften sich theoretisch nicht so nennen.

geschrieben am: 05.10.2011