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Österreich als Winterstrom-Lieferant

Die großen Stromversorger Österreichs erklärten Ihre Bereitschaft, Deutschland diesen Winter mit Stromlieferungen auszuhelfen, um die Versorgung zu garantieren, wenn dies nötig wird. Die Verbund AG und die Energieversorgung Niederösterreich (EVN), sowie die Stadtwerke aus Wien hielten zusätzliche Kraftwerks-Kapazitäten bereit, wie das „Handelsblatt“ am Donnerstag berichtete.

Stromengpässe ausgleichen

Gas- und ölbetriebene Kraftwerksblöcke stünden besonders im Großraum Wien bereit, die hochgefahren werden könnten, sollte ein strenger Winter den deutschen Bedarf erhöht. Es könne eine Leistung von fast 1100 Megawatt bereitgestellt werden, um so auch einen Teil der Leistung bei einem Aus von acht deutschen Kernkraftwerken aufzufangen. Diese Reserveleistung ist ein Teil des Konzepts, welches die Bundesnetzagentur Ende August vorstellte. Sie nannte es eine Kaltreserve zur Überbrückung möglicher Stromengpässe im Winter. In den nächsten Jahren sollen in Deutschland Kohle- und Gaskraftwerke Reservekapazitäten hierfür zur Verfügung stellen.

Weniger Strom aus erneuerbaren

Der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, gab die Kapazitäten für Österreich mit 1075 Megawat an. „Mit den Kapazitäten aus Österreich schafft man die erforderliche zusätzliche Sicherheit, um für den Fall der Fälle vorbereitet zu sein“, so Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber zum Handelsblatt. Im Winter wird der Strombedarf ansteigen, während die Menge des produzierten Strom sinken wird, da weniger Strom von erneuerbaren Energien kommen kann. Außerdem sind deutsche und österreichische Stromnetze besonders eng miteinander verknüpft und somit gut geeignet.

geschrieben am: 30.09.2011