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Beerben LED-Lampen klassische Glühbirne?

Nachdem Ende der klassischen 60-Watt-Glühbirne könnte die Stunde der LED-Lampen geschlagen haben. Bislang haben vor allem der teure Preis sowie die im Vergleich zu den 60-Watt-Glühbirnen schlechtere Lichtqualität dafür gesorgt, dass LED-Leuchten bislang keinen Durchbruch hatten. Viele Experten sind sich einig, dass LED zukünftig eine wichtigere Rolle als die Energiesparlampen spielen wird. Dies berichtet die ‚Welt‘ am 05. September.

Energiesparlampen nur als Brückentechnologie?

Viele Experten sehen die Zukunft der stromsparenden Beleuchtung bei den LED-Lampen. Die gängigen Energiesparlampen seien lediglich als Übergangstechnologie zu sehen. Denn bislang haben die LED-Leuchten einen entscheidenden Nachteil. Die Kosten sind sehr hoch. Wie Christoph Mordziol vom Fachgebiet Energieeffizienz beim Umweltbundesamt (UBA) sagt, werden bei den Leuchtdioden Halbleiter verwendet, bei denen ein erhöhter Herstellungsaufwand betrieben werden muss. Nach Ansicht von Stéphanie Zangl vom Öko-Institut in Freiburg bieten die LED-Lampen jedoch zwei Vorteile. Sie werden gleich nach dem Anschalten hell und haben das Potenzial zu einer besseren Farbwiedergabe als Kompaktleuchtstofflampen. Zudem betont sie, dass sich der hohe Preis für die Lampen innerhalb von vier Jahren amortisiere. Eine 12-Watt-LED-Lampe erzeugt die Helligkeit einer bisher handelsüblichen 60-Watt Glühlampe. Brennt die LED-Lampe täglich durchschnittlich drei Stunden, werden bis zu zwölf Euro an Stromkosten pro Jahr eingespart.

Kosten amortisieren sich nach vier Jahren

Für Lampen, die sehr oft und lang angeschaltet sind, sollten Strom sparende Lampenverwendet werden. Diesbezüglich haben Verbraucher die Wahl zwischen LED- und Kompaktleuchtstofflampen. Experten empfehlen Leuchtdioden auch für solche Lampen, die schwer zugänglich sind. Denn bei den hochwertigen Produkten seien eine längere Lebensdauer und eine verbesserte Unempfindlichkeit gewährleistet. LED-Technik sollte aufgrund der Wärmeempfindlichkeit der Leuchtdioden nicht an Orten genutzt werden, an denen sich Wärme staut oder beispielsweise viel Wärme erzeugt wird. Besonders gut eignen sich Leuchtdioden für Leselampen. Die LED funktionieren wie umgekehrte Solarzellen. Sie verwandeln Strom in Licht. Die Dioden bestehen aus jeweils zwei Halbleitern, zwischen den Strom fließt und dadurch Licht erzeugt wird. Je nachdem, welches Material eingesetzt wird, weist das Licht unterschiedliche Wellenlängen und somit unterschiedliche Farben auf.

geschrieben am: 05.09.2011