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Kraftwerk Ensdorf wird keine Kaltreserve sein

Berlin/Saarbrücken - Matthias Kurth, Chef der Bundesnetzagentur, gab bekannt, dass es nicht nötig sei, wieder ein Atomkraftwerk hochzufahren, falls es in den kalten Wintermonaten zu Stromengpässen kommt. Wenn die Stromversorgung tatsächlich in Gefahr sei, könnten Kohle- und Gaskraftwerke die Stromlücken schließen. Wie die „Saarbrücker Zeitung“ berichtet, genügt es, wenn unter anderem der Block 3 des Mannheimer Großkraftwerkes, Block C des Kraftwerks Ensdorf und zwei weitere Kraftwerke wieder angefahren werden.

Erkenntnisse stammen von Mai 2011

Für den Notfall wäre es mit den 4 Kraftwerken möglich, ein Gigawatt Strom für Süddeutschland bereitzustellen. Kurth gab jedoch nicht bekannt, dass das Kraftwerk Ensdorf als Kaltreserve nicht mehr genutzt werden kann, da der Block bereits wieder Strom erzeugt und liefert, seit es von der VSE verpachtet wurde. Der Leiter der Pressestelle der Bundesnetzagentur, Rudolf Boll, betonte, dass die die Erkenntnisse der Netzagentur vom Mai 2011 stammen. Das Kraftwerk Ensdorf war im Mai noch nicht am Netz. Zu dieser Zeit hieß es, dass das Kraftwerk Stromlücken im Rhein-Main-Gebiet schließen könnte.

Stromlücke könnte reduziert werden

Bisher gibt es keine Erklärung dafür, warum die Bundesnetzagentur vorgeschlagen hat, genau dieses Kraftwerk als Kaltreserve zu nutzen. Rudolf Boll versuchte, die richtigen Schlussfolgerungen darzulegen und erklärte, dass es durch Block 3 des Kraftwerkes Ensdorf möglich war, die Stromlücke zu reduzieren. Dabei ist es nicht wichtig, wohin der Strom des Kraftwerkes geliefert wird, sondern dass es überhaupt Strom liefert, um die Stromlücke zu senken.

geschrieben am: 01.09.2011