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Steuerbetrüger nun auch im Energiehandel aktiv

Frankfurt/Main - Im Landgericht Frankfurt wird derzeit über den Umsatzsteuerbetrug im Emissionshandel weiterverhandelt. Der Betrug hat sich mittlerweile jedoch auf den Strom-und Gasmarkt verlegt. Soren Pedersen von der internationalen Polizeibehörde Europol gab bekannt, dass der Emissionshandel uninteressant für die Steuerbetrüger geworden ist. Ursache dafür sind die Gesetzesänderungen innerhalb der EU.

Strom- und Gashandel besonders betroffen

Wie Pedersen mitteilte, haben sich einige Gruppen, die dem Emissionshandelsbetrug angehörten, umstrukturiert und richten ihre Aufmerksamkeit nun auf Teile des Energiemarktes. Besonders der Strom- und Gashandel ist davon betroffen. Für den Fiskus wäre der Steuerschaden wesentlich höher, als er im Emissionshandel bisher war. Nach den Zahlen der Weltbank wurden im letzten Jahr CO2-Zertifikate gehandelt, die ein Volumen von 97 Milliarden Euro hatten. Das finanzielle Volumen des Strom- und Gashandels betrug nach Schätzungen der Förderation Europäischer Energieträger (EFET) im Jahr 2005 schon über 600 Milliarden Euro. Seitdem ist es jährlich um 2 Prozent gestiegen. Demnach ist der Bereich, in dem die Betrüger tätig sind, um das Fünffache größer als der Emissionshandel.

Verlagerung sei nicht verwunderlich

Pedersen verkündete, dass Europol bereits darüber informiert ist, dass es auch im Stromhandel in Deutschland Umsatzsteuerbetrug gegeben hat. Wie die Polizei die Situation einschätze, war es nicht verwunderlich, dass es im Emissionshandel eine Verlagerung der betrügerischen Aktivitäten auf den Energiehandel geben wird. Grund dafür ist, dass es erst vor kurzem eine Liberalisierung beider Märkte gab.

geschrieben am: 22.08.2011