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E.ON: Pläne zum Stellenabbau noch immer unklar

Düsseldorf - Nach Angaben des Betriebsrates von E.ON gibt das Management weiterhin keine konkreten Auskünfte zum geplanten Stellenabbau. Hans Prüfer, der Konzernbetriebsratschef, verkündete nach einer Sitzung des Wirtschaftsausschusses, dass der Vorstand bisher noch keine Details bekannt gegeben hat. Die Betriebsräte hatten gehofft, dass sie bei dem Treffen Einzelheiten über den Stellenabbau von E.ON-Chef Teyssen erfahren werden. E.ON selbst äußerte sich nicht zu diesem Treffen.

Hohe Flexibilität wird erwartet

Vorstandsmitglied Bernhard Reutersberg betonte, dass die Unternehmensführung eine Mitbestimmung nur dann einbindet, wenn diese auch für nötig und sinnvoll gehalten wird. Zudem erwarte man von den Mitarbeiten hohe Flexibilität. Der Manager verwies jedoch darauf, dass er sich in früheren Gesprächen nicht darüber geäußert habe, bis zu 60 Prozent des Stellenabbaus in Deutschland umzusetzen. Die Arbeitnehmervertreter unterstellen dem E.ON-Chef eine „katastrophale Informationspolitik“. Angaben über seine Pläne würden sie nur aus der Presse erfahren. Teyssen wies das jedoch zurück.

Arbeitskampf droht

Nachdem der Atomausstieg beschlossen wurde, gerät der Energieriese immer mehr unter Druck. Ab 2015 will E.ON 1,5 Milliarden Euro pro Jahr sparen. Das Ziel will der E.ON-Chef unter anderem erreichen, in dem Arbeitsplätze gestrichen werden. Kündigungen, die betriebsbedingt erfolgen, sind durchaus möglich. Die Arbeitnehmervertreter haben jedoch klar gemacht, dass sie diese Vorgehensweise nicht ohne Widerstand akzeptieren werden. Ein Arbeitskampf ist nicht auszuschließen.

geschrieben am: 17.08.2011