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E.ON-Chef steht zu Fehler des Managements

Hamburg - Johannes Teyssen, Chef des Energieriesen E.ON, räumt nun strategische Fehler ein und betont dabei aber seinen Führungsanspruch. Seiner Meinung nach könnte man jederzeit fragen „Hätte man früher anfangen müssen?“. Die Arbeitnehmervertreter unterstellen dem E.ON-Chef, nicht rechtzeitig in erneuerbare Energien investiert zu haben. Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, steht der Konzern im Zuge des Atomausstiegs unter hohem Druck und will 11.000 Stellen wegen seines Strategiewechsels abbauen.

Teyssen traut sich Aufgabe weiterhin zu

Bisher hat E.ON zur Umsetzung des Stellenabbaus keine Details bekannt gegeben. Laut Angaben von Ver.di sind in Deutschland rund 6000 Arbeitsplätze gefährdet. Teyssen sagte gegenüber dem „Spiegel“ auf die Frage, ob man über Folgen für das Management nachdenken müsse: „Diese Frage ist natürlich berechtigt.“ Er selbst ist sich sicher, dass der Aufsichtsrat es als Pflicht sieht, darüber nachzudenken, ob die richtigen Personen noch im Management am richtigen Ort sitzen. Teyssen selbst konnte noch kein mangelndes Vertrauen feststellen; er selbst traut sich die Aufgabe weiterhin zu.

E.ON-Chef gibt die Verantwortung nicht der Bundesregierung

Der E.ON-Chef will bis zu 11.000 Arbeitsplätze streichen und verteidigt seinen Sparkurs. Denn das sei die Voraussetzung, dass E.ON im Vergleich zu anderen Konkurrenten die Investitionen nicht reduziert, sondern an ambitionierten Investitionsplänen für regenerative Energien festhält. Teyssen gibt die Verantwortung für den geplanten Stellenabbau nicht der Bundesregierung und deren Entscheidung zum Ausstieg aus der Atomenergie.

geschrieben am: 15.08.2011