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Muss E.ON hunderte Abreitsplätze streichen?

Düsseldorf - Der Energieriese E.ON soll die Schließung von 3 großen Standorten vornehmen und als Folge hunderte Arbeitsplätze streichen. Von dieser Maßnahme seien die E.ON-Energiesparte in München, das einstige Konzern-Juwel E.ON Ruhrgas in Essen und die E.ON-Kernkwerkstochter in Hannover betroffen. Medienberichten zufolge gibt es diesbezüglich bereist einen Vorstandbeschluss. Massenentlassungen drohten. Ein Unternehmenssprecher gab bekannt, dass dieser Bericht nicht kommentiert wird. Jedoch bestätigte er, dass der Konzern aufgrund „erheblicher veränderter Rahmenbedingungen“ die Strategie und die Aufstellung kontrollieren werde. Bisher wurden noch keine Entscheidungen getroffen.

Teyssens Konzept muss noch den Aufsichtsrat passieren

An den betroffenen Standorten sollen allerdings nicht alle Arbeitsplätze gestrichen werden. Geplant sei die Verlagerung weiter benötigter Geschäftsbereiche in die Konzernzentrale in Düsseldorf. E.ON-Chef Johannes Teyssen wolle den Konzern mittelfristig in eine europäische Aktiengesellschaft umwandeln. Seine Pläne muss er zunächst noch durch den Aufsichtsrat bringen. Verdi kündigte bereits Widerstände gegen diese Pläne an. Ein Verdi-Sprecher gab bekannt, dass es schwer vorzustellen sei, dass dieses Konzept den Aufsichtsrat passieren wird.

Teile des Konzerns sollen verkauft werden

In der Zwischenzeit wird vermutet, dass die Verhandlungen mit dem russischen Gas-Riesen Gazprom scheitern werden. Verhandelt wurde über niedrige Erdgaspreise; E.ON wollte Preisnachlässe von Gazprom. Aufgrund des geplanten Atomausstiegs und den Preisverfall bei Erdgas steht E.ON unter Druck. Das Unternehmen gab bereits bekannt, dass Teile des Konzerns verkauft werden.

geschrieben am: 01.08.2011