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Demonstration gegen übereilten Atomausstieg

Günzburg - Der Atomausstieg ist beschlossene Sache, doch nun machen sich die Atomkraft-Befürworter stark und zeigten ihre Meinung zum Atomausstieg mit einer Demonstration. Plakate mit der Aufschrift „Kernkraft? Ja Bitte“ hielten die Demonstranten in der Hand und wollten mit dieser Aktion vor teurem Import warnen. Rund 1000 Bürger nahmen an der Demonstration unter dem Motto „Tschüss Kernkraft? – Bonjour nucléaire!“ teil und machten ihrem Unmut über den übereilten Atomausstieg Luft.

Erneuerbare Energien würden nicht ausreichen

Die Demonstranten aus Günzburg zogen mit einem Trommelwirbel vom Bahnhof zum Marktplatz, wo die Kundgebung und die Gespräche mit der Bürgschaft statt gefunden haben. Der ehemalige Landrat und bayerische Innenminister, Bruno Merk, verkündete, dass die Kernenergie Bayern nach vorn gebracht hat und er sich eine Rückkehr zur Vernunft von seiner CSU wünscht. Auch der Betriebsrats-Vorsitzende des Kernkraftwerks Gundremmingen gab bekannt, dass die Bürger getäuscht werden, wenn es um die wirklichen Folgen des Ausstiegs aus der Atomenergie geht. Aktuell erhält Bayern 60% seines Stroms aus Kernenergie. Bis 2022 lässt sich diese hohe Menge nicht durch erneuerbare Energien ersetzen. Auch unrentable Gaskraftwerke wären hier nicht die Lösung. Am Ende bleiben nur teure Strom-Importe aus dem Ausland.

Bayerische Produktion wird ins Ausland entweichen

Der Sprecher der Jungen Generation in der Kerntechnischen Gesellschaft e.V., Carsten George, wollte den Bürgern vor Augen halten, was genau im Jahr 2022 passieren kann: Die Produktion der bayerischen Wirtschaft wird wegen der stetig steigenden Energiekosten ins Ausland entweichen, weil die Energiekosten von den Effizienzgewinnen nicht mehr gedeckt werden können.

geschrieben am: 05.07.2011