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Wird die Energiewende teurer als erwartet?

Berlin – Aufgrund des Ausstiegs aus der Atomkraft rechnet das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) mit starken Mehrbelastungen für die Wirtschaft. IW-Chef Michael Hüther gab bekannt, dass es ca. 55 Milliarden Euro kosten wird, damit der Strom aus Kernkraftwerken, der zukünftig wegfallen wird, durch neue Gas- und Kohlekraftwerke ersetzt werden kann. Hinzu kommt, dass das produzierende Gewerbe wegen den Strompreiserhöhungen ins Ausland vertrieben wird. Hüther verlangt, dass ein „Plan B“ bereit stehen sollte, wenn der Fall eintritt, dass die Energiewende nicht problemlos durchgeführt werden kann.

Versorger müssten mehr CO2-Zertifikate kaufen

Staat, Erzeuger und Großverbraucher müssten die Kosten von der Energiewende tragen. Der Großhandelspreis für Strom ist schon um 10 Prozent gestiegen, kurz nachdem das Kernkraftwerk Krümmel abgeschaltet wurde. Der Staat muss Verluste bei den Einnahmen aus der Kernstoffbrennsteuer und der Gewinnabschöpfung verbuchen. Wenn Kohle-und Gaskraftwerke die Kernenergie ersetzen müssen, wird deutlich mehr Kohlenstoffdioxid produziert. Für höhere Emissionen müssten die Versorger mehr CO2-Zertifikate kaufen.

Steuernachlass kostet den Staat 1,5 Milliarden Euro

Letzte Hand wurde nun von FDP und Union an die Neuregelungen für die Förderung der energetischen Gebäudesanierung gelegt. Wenn Eigentümer ihr komplettes Haus renovieren lassen möchten, sollen sie von nun an binnen 10 Jahren zehn Prozent pro Jahr der Ausgaben steuerlich geltend machen können. 1,5 Milliarden Euro müsste der Staat für den Steuernachlass in Kauf nehmen.

geschrieben am: 28.06.2011