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TelDaFax: Verbraucher müssen den Schaden tragen

Düsseldorf – Was Experten ahnten und Netzbetreiber schon lange vermutet hatten, ist nun eingetreten: TelDaFax ist pleite und beantragte diese Woche Insolvenz. Schon zuvor kündigten zahlreiche Netzbetreiber dem Troisdorfer Billigstromanbieter den Netzzugang aufgrund unbezahlter Rechnungen. Zwar müssen sich die ehemaligen Kunden von TelDaFax keine Sorgen darüber machen, ob sie weiterhin mit Strom versorgt werden, jedoch steht nun ein ganz anderes Problem zur Debatte: Die Kunden werden das im Voraus gezahlte Geld wahrscheinlich nicht wieder sehen und höhere Kosten werden nun auch auf sie zukommen.

Kunden erhalten weiterhin Strom

Die ehemaligen TelDaFax-Verbraucher fallen automatisch in die Grundversorgung der jeweiligen Stadtwerke, wenn diese die Verträge mit dem Billigstromanbieter gekündigt haben. Zwar erhalten sie weiterhin Strom, dieser ist in den meisten Fällen aber teurer, als der von TelDaFax. Allerdings haben die Verbraucher die Möglichkeit die Tarife bis Ende des Monats zu kündigen. Jedoch wird empfohlen, bei Anbietern mit Vorkasse genau zu überprüfen, ob dadurch tatsächlich Vorteile vorhanden sind und ob es sich lohnt, wieder das Risiko der Vorkasse einzugehen.

TelDaFax soll erhalten bleiben

Sprecher des Insolvenzverwalters, Wolfgang Weber-Thedy gab bekannt, dass es für die Kunden aber nicht möglich ist, die Verträge mit der TelDaFax fristlos zu kündigen. Denn auch wenn das Unternehmen Insolvenz beantragt hat, bedeutet das nicht, dass es Sonderkündigungsrechte gibt. Weiterhin teilte er mit, dass die TelDaFax die Kunden weiterhin mit Strom und Gas versorgen wird, dort wo es noch möglich ist. Denn der Insolvenzverwalter hat das Ziel, das Unternehmen weiterhin zu erhalten und die Krise zu bewältigen. Wie es für die 600 Beschäftigten der TelDaFax nun genau weiter gehen wird, ist noch ungewiss. Denn bei dem Unternehmen gibt es keinen Betriebsrat und somit auch keinen Sozialplan.

geschrieben am: 16.06.2011