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Verspottet Sarkozy den deutschen Atomausstieg?

Berlin – Deutschland zieht nun seine Konsequenzen aus der Atomkatastrophe in Japan und steht vor dem Atomausstieg und der Energiewende. Zu groß seien die Risiken, die von den Kraftwerken ausgehen, wie es vor 25 Jahren schon die Katastrophe in Tschernobyl zeigte. Doch anstatt Deutschland als Vorbild zu nehmen und sich ebenfalls von der Atomenergie zu verabschieden, will Frankreich seinen Nutzen aus Deutschlands Atomausstieg ziehen. Wie die Frankfurter Allgemeine berichtet, will Frankreichs Präsident Sarkozy die deutsche Entscheidung dabei aber nicht kritisieren.

Frankreich könnte Wettbewerbsvorteile erhalten

Sarkozys Aussage „Wir bieten uns gerne an, ihnen [den Deutschen] unseren Strom zu verkaufen“, hat schon fast einen spottischen Unterton, wobei der Präsident darauf hinwies, keine Kritik an den deutschen Atomausstieg zu üben. Er will viel mehr Nutzen daraus ziehen, wenn Deutschland während der Energiewende auf Stromimporte angewiesen ist. Des Weiteren betonte er, dass es umso besser ist, wenn Frankreich auf diese Weise einen Wettbewerbsvorteil erhält, indem das Land Deutschland mit Strom beliefert.

Sarkozy will keine Industrie ruinieren

Doch warum hält Sarkozy an der Atomenergie fest, obwohl die japanische Katastrophe zahlreiche Nationen aufschrecken lies und gerade jetzt der richtige Zeitpunkt für den Atomausstieg ist? Der französische Präsident verteidigt seine Meinung damit, indem er erklärt, dass er nicht zum Präsidenten gewählt wurde, damit er eine Industrie zu Grunde richtet, welche unzählige Arbeitsplätze schafft und eine Sicherung für die Unabhängigkeit der Energieversorgung darstellt.

geswchrieben am: 08.06.2011