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E.ON für Atomkraft

Essen – E.ON-Chef Johannes Teyssen machte auf der gestrigen Hauptversammlung in Essen klar, dass er bei einem vorzeitigen Atomausstieg eine härtere Gangart einlegen wird. Die Ansprüche der Aktionäre auf ihren Vermögensschutz will Teyssen wahren. Notfalls würde der E.ON-Chef gegen die geltende Brennelementesteuer klagen, kündigte Teyssen an, berichtet heute „Die Welt“.

Weiterbetrieb der sicheren AKWs vorerst angenommen

Bei einem Aus für Atomkraftwerke sieht Teyssen die Gewinnprognose gefährdet. Alle weiteren Aussagen müssten von der Annahme ausgehen, dass nach dem Atom-Moratorium der weitere Betrieb der sicheren Atomkraftwerke möglich ist, erklärte Teyssen. Das Konkurrenzunternehmen EnBW hat seine Prognose bereits gesenkt und der Energieversorger RWE will seine mittelfristigen Ziele prüfen.

Bekräftigung der Unternehmensplanungen

Unter Vorbehalt bekräftigte Teyssen die Unternehmensplanungen, danach erwartet E.ON 2011 einen bereinigten Gewinn vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern zwischen 11,2 bis 11,9 Milliarden Euro. Im Vorjahr lag der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen bei 13,3 Milliarden Euro, für das Jahr 2013 wird ungefähr das Ergebnis von 2010 erwartet. Aufgrund des Moratoriums nahm der Konzern die Meiler Isar 1 und Unterweser vom Netz. E.ON verzichtet auf eine Klage gegen den Stillstand.

geschrieben am: 06.05.2011