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Plastik wandelt Wärme in Strom

Linköping (Schweden) - Aus Wärme kann elektrischer Strom mit Hilfe einer hauchdünnen Kunststoffschicht hergestellt werden. Schwedische Materialforscher gelangten zu dieser Entdeckung, die ein Polyethylenthiophen (PEDOT) mit eisenhaltiger Lösung bearbeiteten, berichtet „Wissenschaft aktuell“.

Auspuffwärme für Stromerzeugung genutzt

Bereits Temperaturunterschiede von 30 Grad waren ausreichend für den Kunststoff, um genügend Strom für Sensoren und kleine Schaltkreise bereitzustellen. Mit der Plastikschicht, von Forschern in dem Fachmagazin „Nature Materials“ vorgestellt, ist nun ein neues Material aus der Klasse der Thermoelektrika verfügbar. In Zukunft sollen diese Werkstoffe unter anderem die Wärme des Autoauspuffs zur Stromerzeugung nutzen, dadurch könne der Bedarf an Treibstoff gesenkt werden. Die Grundlage für diese Entdeckung sind Kunststoffe, die in der Lage sind, elektrischen Strom zu leiten. Den Chemikern um Xavier Crispin an der Universität Linköping gelang die Sensation.

Temperaturunterschied sorgt für Bewegung

Bisher lassen sich diese Kunststoffe für biegsame und flexible Elektronikbauteile und Solarzellen verwenden. Die Forscher gaben zu dem noch flüssigen Plastikrohstoff die eisenhaltige Lösung dazu, um aus der speziellen Plastik ein kleines Stromkraftwerk entstehen zu lassen. Diese Mischung wurde als hauchdünne Schicht auf eine Glasplatte aufgetragen. Eine Seite wurde auf ungefähr 50 Grad Celsius aufgeheizt, die andere Seite blieb bei etwa 20 Grad. Durch diesen Temperaturunterschied gerieten nun die Elektronen in dem Kunststoff in Bewegung. Als Folge fließt elektrischer Strom.

geschrieben am: 03.05.2011