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E.ON: Klage gegen Brennelementesteuer?

Düsseldorf – Chef des Energieriesen E.ON, Johannes Teyssen, zieht in Erwägung, gegen die Brennelementesteuer gerichtlich vorzugehen. Teyssen will seine Entscheidung von weiterem Ablauf nach dem Ende des Atom-Moratoriums abhängig machen. Vielleicht wird eine Klage nicht notwendig sein, wenn die Laufzeitenverlängerung erlischt, so Teyssen im Interview mit der „Wirtschaftswoche“, das am Wochenende veröffentlicht wurde.

Erste Zahlung Ende Mai fällig

Teyssen, Chef des Energieunternehmens E.ON, erwägt die Einreichung einer Klage gegen die Brennelementesteuer. Das Unternehmen müsste Ende Mai die erste Zahlung der Brennelementesteuer entrichten, wenn das Kernkraftwerk Grafenrheinfeld wieder in Betrieb geht. Ende Mai wird Teyssen darüber entscheiden.

Brennelementesteuer und Laufzeitenverlängerung hängen zusammen

Der Chef von E.ON will erst die Diskussion abwarten, die in Berlin stattfindet. Teyssen erklärte, dass vielleicht keine Klage nötig sei, weil er sich nicht vorstellen kann, welche Gründe für die Brennelementesteuer sprechen würden, wenn die Laufzeitenverlängerung nicht mehr existiere. Beide Dinge würden zusammenhängen, wobei die Steuer einen Teil der Mehrerlöse von der Verlängerung der Laufzeit vorzeitig abschöpfen soll. Ohne späteren Vorteil würde die Rechnung nicht aufgehen, so Teyssen.

geschrieben am: 02.05.2011