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EnBW sorgt für Aufregung

Ludwigsburg – Der Stromriese EnBW droht mit der Schließung des Standorts und drängt auf die Mehrheit an den Aktien beim Netzbetrieb. Die Stadträte sind verärgert, diese bieten EnBW eine Juniorpartnerschaft an oder eben gar nichts, berichten die „Stuttgarter Nachrichten“ heute.

EnBW wäre gleichberechtigter Partner

Das Gerücht hält sich hartnäckig, dass der EnBW-Standort Ludwigsburg geschlossen werden soll. Die Pressestelle des Energiekonzerns meldete, dass kein entsprechender Beschluss vorliegen würde. Die Arbeitsplätze von 200 Beschäftigten würden aber von der Entscheidung über die Netzverträge abhängen. Eckart Bohn, SPD-Stadtrat, geht von einer „Drohgebärde“ des Energieunternehmens aus, der Konzern könnte die Stadtwerke nicht als gleichberechtigten Geschäftspartner akzeptieren.

Stadtwerke im Alleingang oder mit Partner

Der Gemeinderat hatte im Dezember beschlossen, die Konzessionsverträge für das Ludwigsburg-Stromnetz von den Eignern EnBW und Süwag zurück zu kaufen. Derzeit laufen Verhandlungen über eine Partnerschaft. Stadtkämmerer Ulrich Kiedaisch sprach von zahlreichen Varianten, die möglich wären. Die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim könnten einen der Stromkonzerne oder beide dazuholen oder auch allein die Geschäfte führen. Die Sozialdemokraten und die Grünen trauen den Stadtwerken einen Alleingang zu, die FDP und die CDU haben Vorbehalte und wollen einen Partner mit notwendigem technischen Knowhow.

geschrieben am: 26.04.2011