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Warnung vor zu schnellem Verzicht auf Atom-Strom

Berlin – Die Ethik-Kommission, die von der Bundesregierung eingesetzt wurde, um die Energiewende zu begleiten, sprach sich für einen erheblichen Umbau der deutschen Stromversorgung aus. Klaus Töpfer, früherer Umweltminister und Vorsitzender der Kommission, sagte gestern, dass von einer Art neuen industriellen Revolution gesprochen werden kann, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ heute.

Keine Gefährdung von Arbeitsplätzen und Klimaschutz

Gestern fand auf Schloss Liebenberg bei Berlin eine Klausurtagung des Gremiums statt. Töpfer betonte, dass zwar auf deutsche Kernenergie verzichten werden soll, aber dadurch die Bevölkerung nicht mit zu hohen Strompreisen überlastet werden soll. Weiterhin sollen weder Arbeitsplätze noch der Klimaschutz gefährdet sein. Der Chef der Ethikkommission machte noch keine Angaben dazu, ob der Bundeskanzlerin Angela Merkel ein Zeitpunkt für den Atomausstieg empfohlen wird.

Nachbarstaaten geben noch keine Signale für Atomausstieg

Töpfer erklärte weiterhin, dass sich Deutschland nicht selbst belügen dürfe, indem ausländischer atomarer Strom importiert werde. Es sollten andere Staaten wegen Nutzung von Kernenergie nicht verurteilt werden. In Frankreich und in der Tschechischen Republik stehen Atomkraftwerke, aus denen bereits Strom von Deutschland bezogen wurde. Bisher haben diese Länder und andere Nachbarstaaten von Deutschland noch keinen Ausstieg aus der Atomenergie angezeigt.

geschrieben am: 21.04.2011