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RWE verteidigt Atomkurs

Essen – Jürgen Großmann, Chef des Energieriesen RWE, verteidigte trotz Protesten den Atomkurs des Konzerns. Seine Rede musste er bei der heutigen Hauptversammlung mehrfach wegen lautstarken Äußerungen von Atomkraftgegnern unterbrechen, teilte die Nachrichtenagentur Reuters heute mit.

Auf der heutigen RWE-Hauptversammlung in Essen bezeichnete Großmann das von der Bundesregierung beschlossene Atom-Moratorium als voreilig. Der Vorstandsvorsitzende verteidigte die Klage gegen das Moratorium. Großmann warnte weiterhin vor steigenden Preisen für Strom, welche zur Schließung von Werken der Aluminiumindustrie führen könne, weil diese einen intensiven Energieverbrauch haben.

Gegner erhielten Applaus von Aktionären

Schon zum Anfang seiner Rede kam es zu Protesten der Atomkraftgegner. Eine Gruppe Demonstranten verlangte vor dem Podium mit lauten Rufen das Abschalten der Atomkraftwerke, auch auf den Rängen kam es zu Zwischenfällen. Nachdem Großmann seine Rede mehrmals unterbrechen musste, wurden die Atomkraftgegner unter Beifall der Aktionäre aus dem Raum geführt. Schätzungen zufolge demonstrierten bereits heute Morgen ungefähr 150 Gegner vor der Halle.

Rückgang in Höhe von 20 Prozent erwartet

Im Gegensatz zu EnBW hält der Energiekonzern RWE an seinen Prognosen fest, trotz des Atom-Moratoriums. Der RWE-Chef erklärte, dass auch aufgrund der Brennelementesteuer ein etwa 20-prozentiger Rückgang der Betriebsergebnisse für 2011 zu erwarten wäre. Das nachhaltige Nettoergebnis wird voraussichtlich um 30 Prozent sinken. In dem Jahr 2013 erwarte das Energieunternehmen ein Betriebsergebnis in Höhe von 5,7 Milliarden Euro, 2010 lag das betriebliche Ergebnis bei 7,7 Milliarden Euro.

geschrieben am: 20.04.2011